@vonstein vom AK NSU warf Gestern die Frage auf, was denn die „Gruppe Ralf Forster“ wäre, so eine Art „Stasi-Gladio-Truppe in der BRD“ ?

Ja, sowas in der Art:

Die Gruppe Ralf Forster (auch DKP-Militärorganisation oder DKP-MO oder Gruppe Aktion genannt) war eine geheime Militärorganisation,[1] die aus Mitgliedern der DKP bestand. Sie sollten in Krisenfällen (in „Zeiten sich zuspitzender Klassenkämpfe“)[2] Sabotageakte[3] und Terroranschläge verüben und Gefangene befreien.[2] Diese Gruppe wurde von der DDR mit Geld, Waffen und Sprengstoff versorgt.[4] Die Durchführung lag bei der Stasiabteilung AGM/S.[5] Die theoretische Ausbildung fand in Ost-Berlin statt. Am Springsee in Brandenburg erfolgte die praktische Ausbildung der Kämpfer durch Offiziere der NVA zu den Themen: „Umgang mit Waffen und Sprengmitteln, die Taktik von Kleinkampfgruppen, Tarnung, Spurenverwischung und das lautlose Töten von Menschen.“[6] Die Militärorganisation existierte von 1969 bis zum Frühjahr 1989.[3] Die Gründung ging auf eine Absprache von Walter Ulbricht und Max Reimann zurück.[7]

http://de.wikipedia.org/wiki/Gruppe_Ralf_Forster

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sz-forster

http://www.sueddeutsche.de/politik/spd-dkp-und-die-stasi-schlaefer-des-kalten-krieges-1.137269

Gab es in der BRD sogar 2 „Geheimarmeen“ ?

Wie wir aus den Stasi-Unterlagen wissen, schätzte die Stasi die Anzahl der Stay-behind-Agenten des BND in Westdeutschland 1984 auf etwa 80 Mann in rund 15-20 Gruppen ein.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/01/09/fragen-sie-die-stasi-nach-der-sbogladio-des-bnd/

Das war also keine „Geheimarmee“, wie Daniele Ganser das recht erfolgreich verkauft, sondern das waren kleine Gruppen, die über entsprechende Erddepots verfügten, in denen Waffen, Funkgeräte und Sprengstoff für Sabotageakte gelagert waren.

Erddepots hatten Leute wie Förster Heinz Lembke, Peter Naumann, Michael Krause (Kölner Bomben des „NSU“… laut BILD&Co), aber auch die RAF verfügte über solche Depots. Nicht nur in Heusenstamm, wo RAF-Mitglieder beim Ausgraben an GSG9-bewachten Depots verhaftet wurden. Was da „offiziell-geheime“ Depots und was „private Depots“ waren, das wissen wir nicht.

Es ist hinreichend belegt, dass es geheimdienstliche Bestrebungen gab, Terrorismus mit Material aus diesen Depots zu machen, zu ermöglichen, anzustiften. Welche Geheimdienste derart agierten ist unbekannt, aber den Focus nur auf bundesdeutsche Dienste zu richten wäre sicherlich gleich der Benutzung einer Scheuklappe. Es müssen „befreundete Dienste“ und gegnerische Dienste in die Überlegungen mit einbezogen werden.

Fakt ist, dass es Aussagen gab, auch im Zusammenhang mit dem Oktoberfest-Attentat, die auf eine Benutzung dieser Depots hindeuten. Raimund Hörnle zum Beispiel…

hörnle2

Fakt ist auch, dass Hörnle nicht zur WSG Hoffmann gehörte, sondern zu Manfred Röders „Deutschen Aktionsgruppen“, Fakt ist weiter, dass diese Gruppe Anfang September 1980 verhaftet wurde, also vor dem Oktoberfest-Attentat, und Fakt ist ebenso, dass wir nicht wissen, ob diese Aussage stimmt, oder eine Trugspur ist.

Fakt ist weiterhin, dass man bei Lembke erst 1 Jahr später „zufällig“ fündig wurde, und was aus dessen Depots rein und raus ging innerhalb dieses Jahres, das ist die eigentliche Frage. Tomas Lecorte, schöne Grüße, hat das überhaupt nicht erkannt und so getan, als sei der Inhalt Ende 1981 deckungsgleich des Inhaltes Mitte 1980. Obwohl doch bekannt ist, dass ein Fingerabdruck von Peter Naumann auf einer der Depotkisten gefunden wurde. Wo klemmten denn da die Synapsen?

Lembke gehörte zum Norddeutschen Raum, zu Heidearzt Dr. Uwe Jürgens, zu Winfried Hasselmann, CDU-Minister in Niedersachsen, wie Lothar Schulte zurecht betont, er gehörte eher ins Umfeld Michael Kühnen, Hamburg, wie Lothar Schulte auch, als zu Bayern, Franken und zu WSG Hoffmann. Dorthin gehörte er nicht. Warum wird das alles ignoriert ?

Und es stellt sich die Frage, ob der -unbekannte, angeblich- Zünder der Oktoberfestbombe nicht doch aus diesen Depots von Naumann/Lembke stammte, und ein militärischer Zünder war, der genau aus diesem Grund nicht bestimmt werden DURFTE.

rebmann

Wie der Sprengstoff auch… mal Selbstlaborat, mal industriell… Trugspuren noch und nöcher… auch und insbesondere gelegt vom Bayern-LKA, vom BKA und von der BAW (Foto GBA Rebmann).

Da ist viel mehr als nur die „herrenlose Hand“ und die 6 Sorten Zigarettenkippen aus Köhlers Auto, was absichtlich vernebelt wurde, und zwar von offizieller Seite, von der Regierung selbst.

Und es wirft natürlich die Frage auf, ob es einen CSU-BND-Ländle-Arm innerhalb dieser Truppe nicht doch gab, wie ihn Stefanie Waske (nicht als Einzige, siehe Thomas-Ewald Riethmüller etc) vermutete. siehe:

http://www.zeit.de/2012/49/Spionage-CDU-CSU-Willy-Brandt

Wer da stets auf journalistische Desinformanten wie Ulrich Chaussy verweist, der verkennt die Tatsache, dass solche „Presstituierten“ lediglich die Krautfresser am Arsch des Staates sind, und dessen Interessen dienen. Sie sind nur wichtig als Propaganda-Instrumente, so wie es die identische Rolle der Medien auch beim NSU-Phantom ist. Stefan Aust als Paradebeispiel, und Andreas „Ralf Forster“ Förster…

Die massgeblichen Feinde der Wahrheit sind verbeamtet. Muss man erkennen.

Es gilt daher, die Desinformationen darzustellen, um sie anschliessend aufzuzeigen und mittels Akten zu widerlegen.

Das ist und bleibt der Sinn des Arbeitskreises NSU. Daran arbeitet er auch beim Oktoberfestattentat. Die gemachte Realität muss dargestellt und als „gemacht“, als „Fälschung durch Auslassung wesentlichster Teile“ demaskiert werden!

Lügenpresse wart ihr schon immer, auch wenn mehr Menschen als zuvor das erst seit 2014/2015 bemerken. Es hat sich rein gar nichts geändert, nur mehr Menschen als früher können sich alternativ informieren.

lügenpresse2

den SPIEGEL vergessen, welch ein Fauxpas…

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Die Süddeutsche endet beim Ost-Gladio mit:

Für diese Tätigkeit standen der Gruppe hohe Geldsummen zur Verfügung, Anforderungen von bis zu 200.000 West-Mark („auch 1- und 2-DM-Stücke“) finden sich zuhauf in den Akten.

Die Existenz der DKP-Partisanengruppe war der Birthler-Behörde schon seit 2004 bekannt; ob sie tatsächlich aktiv geworden ist, bleibt indes unklar. Ob der Bremer Abgeordnete Pohlmann darüber etwas weiß, bislang auch.

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Das passt: Auch bei der „Westgladio“ ist, entgegen des medialen Bildes seit 35 Jahren, überhaupt nicht bekannt, ob sie jemals aktiv geworden ist. Auch in Norbert Juretzkos BND-Buch steht das nicht.

Bekannt ist nur, dass die BND-Gladiotruppe an 6 Übungen ähnlicher Verbände anderer NATO-Staaten teilgenommen hat:

11. An welchen Übungen hat sich die Stay-behind-Organisation des BND beteiligt (bitte, soweit nach gegenwärtigem Stand der Aktenaufbereitungmöglich, unter Angabe des Ortes, der Übungspartner und des Themas bzw. Zwecks der Übung vollständig auflisten)?

Den bisher ausgewerteten Altunterlagen des BND konnten Hinweise auf sechs Übungen oder Operationen im Sinne der Frage entnommen werden. Darüber hinaus gehende Auskünfte kann die Bundesregierung nicht öffentlich erteilen. Die erbetenen Informationen betreffen Einzelheiten zu ehemaligen Kooperationen mit ausländischen Stellen. Einzelheiten über die Ausgestaltung der Zusammenarbeit des BND mit ausländischen Stellen, insbesondere ausländischen Nachrichtendiensten, werden grundsätzlich vertraulich behandelt.

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/148/1714815.pdf

Interessieren uns diese 6 Übungen? 

Nein. Überhaupt nicht. Völlig egal.

Uns interessiert, ob Personen aus dem geheimen Stay-behind Netzwerk bzw. deren Waffen und Sprengstoff zweckentfremdet wurden, für gelenkte terroristische Anschläge, und wer dafür lenkend tätig war, und wer diese Lenkung anwies.

„Gegner lautlos zu beseitigen“

Das interessiert uns auch. Stichwort Corelli… oder glaubt noch irgendwer, „Hitmen“ gäbe es nur beim Mossad oder der CIA?

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