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Wie in Teil 1 vorangestellt ist der Autor Baentsch auf der Seite Barschels, er rehabilitiert ihn weitestgehend, und betont ausdrücklich, Barschel habe in seiner berühmten „Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort“- Pressekonferenz nicht gelogen.

Wer sich dafür interessiert: Alle 7 Teile des Gespräches mit Michael Vogt, sehr sehr empfehlenswert:

https://www.youtube.com/watch?v=1slmVQuZHuo&list=PLF821165456A6ACA5

Zu beobachten ist, dass dieser Linie auch die neueren TV-Dokumentationen nicht folgen: Strafrechtlich könne man Barschel gar nichts, aber politisch verantwortlich sei er schon. Das können und wollen wir ohne Kenntnis der Akten nicht entscheiden. Ist auch nicht unser Thema.

Unser Thema ist eher das hier: Propaganda im Dienst der Herrschenden.

2013-05-07-871

Es fällt auf, was für ein Drecksack der damalige Spiegel-Chef Erich Böhme ist, der auch nach über 20 Jahren bei seiner verlogenen Linie blieb, und es ist auch kein Zufall, dass das NSU-Propagandaschwein Hans Leyendecker in dasselbe Horn stösst. Heute Süddeutsche Zeitung? die Alpen-Prawda… gelernt ist gelernt.

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https://www.youtube.com/watch?v=aYHUI8V1Td8

einmal schweine, immer schweine… und fremden Herren dienstbar… heute NATO-Spiegel. gelernt ist gelernt. Stoppt Putin 😉

Sehr nützlich übrigens, um die Lügen-Medien zu durchschauen, was das Jetzt und Heute angeht, als das was sie sind. Weil es nie anders war. Die Leitmedien und die GEZ-Medien sind zuerst Volksverhetzer und Desinformanten, aber, und das ist der Punkt, der erkannt werden muss: Sie sind es nicht aus eigenem Antrieb, es wird ihnen so „nahe gelegt“.

Nicht alle sind so vollkommen verblödet wie Jürgen Pohl, der als „privater NSU-Prozessbeobachter“ im OLG-Stadel zu München sitzt, und sich bitter darüber mokiert, dass der Neonazi Bernd Tödter jüngst aussagte, der VS-Beamte Andreas Temme, dubiose Rolle beim letzten Dönermord in Kassel im Internet-Cafe, sei in der Kasseler Naziszene bekannt, und das hätten die Medien sämtlich vertuscht, diese sensationelle Aussage:

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https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/05/20/uberraschungen-aus-dem-olg-stadl-zu-munchen/

Pohl empört sich: Warum wurde diese Sensation komplett von allen Medien verschwiegen?

Unter den Prozessbesuchern tummeln sich immer wieder Neonazis, die ebenfalls über den Prozess berichten. Finden wichtige Details in der Presse keine Erwähnung, dann schlägt die Stunde der Verschwörungstheoretiker: Sie fühlen sich so in ihrer kruden Ansicht bestätigt, die Presse wäre „gleichgeschaltet“ oder handelt auf Anweisung der Regierung oder wem auch immer.

So ist es: Gleichgeschaltet. er beklagt das zutiefst, empört sich über das Verschweigen…

… aber die bösen „Nazis“ (fatalist zum Beispiel…) sind die Bösen, wenn sie von Gleichschaltung sprechen?

Die Medien bringen es sämtlich nicht, und es ist aber eine böse Nazi-VT, wenn man anmerkt: die seien gleichgeschaltet. Das ist so krude, so geisteskrank, dass man nur noch darüber lachen kann.

siehe:  https://juergenpohl.wordpress.com/2015/05/23/206-vht-todter-und-temme-unabhangige-blogger-und-kritische-prozessbesucher-notwendiger-wie-nie-zuvor/#comment-290

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Warum lügen die Medien, auch Auslassen von wesentlichen Infos sind Lügen, berichten muss man auch das, was man selbst für unwahr hält… alles Andere ist Zensur. Nachgerichtet…

Das führt uns zurück zum Titel dieses Blogposts.

Der Mord an Uwe Barschel, Teil 4: Bitte ermittelt Selbstmord, liebe Schweizer!

Baentsch schreibt dazu:

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Wenn das so stimmt, und es sieht sehr stark danach aus, dann hatten die Medien, allen voran Spiegel und Stern, als Werkzeug gedient, um einen ungenehmen Politiker „fertig zu machen“, der das Falsche öffentlich gesagt hatte, im Landtag:

Der illegale Waffenhandel muss aufhören, der im Auftrag der USA und Israels via BRD abgewickelt wurde. Über Jahrzehnte! er selbst war darin teils verstrickt, so sieht es auch aus.

Konsequent ist es dann auch, einen Staatsmord, konkret einen Verdeckungsmord zur Verhinderung des unmittelbar bevorstehenden Barschel- Auftrittes vor dem öffentlich tagenden Parl. Untersuchungsausschuss in Kiel, zu begehen.

Konsequent ist es dann auch, über inoffizielle Kanäle den Schweizer Behörden-Vorgesetzten zu empfehlen, dass ein Selbstmord Barschels wünschenswertes Ermittlungsergebnis sei.

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Das Buch des Leitenden Oberstaatsanwalts Wille. Der Untertitel drückt aus, worum es geht: Die Grenzen des Rechtsstaates.

Immer wenn es um Aufklärung von staatlicher Verstrickung geht, eigener Deutscher, oder der „befreundeter Staaten“, dann scheitert die Aufklärung. Das ist seit 50 Jahren so. Es ist der rote Faden durch die Geschichte der besetzten Republik, des Vasallen Deutschland. Des nicht souveränen Protektorats.

Was schreibt Wille dazu?

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frisch eingetroffen! Vielen Dank dem edlen Scanner, es ist durchsuchbar, BESTENS !

Erster Check: „Baentsch“ ergibt keinen einzigen Treffer im Buch. Weder im Literaturverzeichnis, noch überhaupt. Hmmm…

Stefan Aust, der Baentsch Buch intern doch so lobte, und offiziell ignorierte, hat das Vorwort zu Willes Buch geschrieben. Ah ja, deshalb also?

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Ach, war es doch Mord, Herr Aust? Warum hat der Pseudo-Aufklärer im Fall RAF und NSU dann seit 2006 das Baentsch-Buch totgeschwiegen, anstatt als Spiegel-Chefredakteur bei der Aufklärung zu helfen? Durch das Stellen der richtigen Fragen!

Nun, die stellt er in „Heimatschutz“ ja bekanntlich auch nicht, siehe:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/05/23/25-4-2007-die-fehler-der-ermittler-teil-1/

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/05/24/25-4-2007-die-fehler-der-ermittler-teil-2-wer-war-im-einsatz-in-welchem-auto/

Es ist wie immer, erkennen Sie das Offensichtliche! 

Aust weiss auf einmal, 2012, was er 20 Jahre lang nicht wissen wollte?

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Es war doch Austs geliebter Drecksspiegel vorneweg!

Der kommt natürlich bei Aust gar nicht vor, oh Wunder aber auch 😉

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Keine weiteren Fragen. Was für eine Pfeife…

Werner Mauss hat 26 Treffer im Buch, den toten Ex-Mauss-Ermittler kann man hier vorab sich anschauen: Tot im Bordell aufgefunden, will ganz nah dran gewesen sein:

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https://www.youtube.com/watch?v=aPpoOGR06og

Aust hat auch das Lobhudellied-Buch auf Mauss geschrieben, unkritisch sogar für Austs Verhältnisse:

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Peinlich peinlich, als ob Aust über Mauss Rolle beim Oktoberfest-Attentat, er schickte den BND-Agenten Udo Albrecht zu Karl Heinz Hoffmann im Frühjahr 1980, Libanon-WSG Ausland etc pp., rein gar nichts wissen will…

Ignoranz ist Stärke, Auslassen ist Trumpf, Desinfo ist der Joker?

Wille schreibt:

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Wer -offiziell- gar nicht nachschaut, der findet auch nichts. Siehe Florian Heilig, 2013, dort wurde nach 8 Stunden das Verfahren eingestellt. Hier lief es anders: Man schaute halt nicht genauer nach. Eigentlich weiss man nicht, was schlimmer ist. was die perfidere Vorgehensweise ist.

Wille schreibt auch:

Eine Spur aber, sagt FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki, habe die Parlamentarier »elektrisiert«. Im Mittelpunkt steht ein Mann namens Josef Messerer und ein Fläschchen Whisky der Marke »Jack Daniels«. Mitarbeiter der Spurensicherung hatten das fast völlig geleerte Whiskyfläschchen nahe Barseheis Badewanne im Abfalleimer gefunden. Es stammte aus der Minibar des Hotelzimmers. Als Spezialisten in Genf die 0,5 ml umfassende
Neige aus dem Gefäß untersuchten, war das Ergebnis überraschend: Die Flüssigkeit enthielt lediglich 0,035 Prozent Alkohol – einen Bruchteil dessen, was einen ordentlichen Drink ausmacht. Erst die Gerichtsmediziner in Lübeck entdeckten freilich, dass Barseheis Whisky nicht einfach nur mit Wasser verdünnt wurde. Vielmehr fanden sie Spuren von Diphenhydramin in dem winzigen Flüssigkeitsrest. Das ist einer der Wirkstoffe des Medikamentencocktails, der Uwe Barseheis Leben beendete. In dem Mordszenario des Zeugen Messerer, eines ehemaligen Waffenhändlers, spielt das Whiskyfläschchen eine entscheidende Rolle[…).

Das ist eine BND-Info:

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BND? BKA? Mauss? CIA? Mossad?

Eines ist sicher: Noch 2011 wurde aktiv die Aufklärung verhindert.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/05/13/der-spiegel-als-stalker-bankraube-ladendiebstahl-ohrenabdrucke-10-11-2011-auch-haarverlust-ist-chronisch/

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Was ist nun dran an der Behauptung, die Schweizer seien gebeten worden, Selbstmord zu ermitteln?

Diese sehr wahrscheinliche Tatsache fehlt in den TV-Dokus immer. Ausnahmslos.

Schauen sie auf das, was ist. Erkennen Sie: Es stimmt zu 99%. Staatsmorde sind nicht aufklärbar. Jedenfalls nicht in der BRD. Seit Ulrich Schmücker schon nicht. Kein Wunder, wenn die Mordwaffe 15 Jahre im Geheimdienst-Tresor lag…

Oder Buback… oder das Oktoberfest-Attentat…

Nur Idioten denken, beim NSU sei das anders…

Das einzige Problem des Tiefen Staates ist folgendes: Die falschen Leute haben die Ermittlungsakten. Nicht nur die vom NSU…

Grosse Scheixxe…

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