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Zum Einmeisseln nicht nur in Stein, auch in Hirne:

Warum bekommen wir jetzt diese vielen Ausländer ins Land gedrückt? Von den Balkanesen abgesehen, die sowieso keine Recht auf Asyl haben, stammen die angeblichen Flüchtlinge aus dem Irak, aus Syrien und aus Afrika. Ohne die Amerikaner säßen Saddam Hussein und Baschar al-Assad fest im Sattel, es gäbe dort keinen „Bürgerkrieg“, folglich auch keine Flüchtlinge. Ohne die Amerikaner würde Libyen noch von Muammar al-Gaddafi regiert, da käme kein Afrikaner über Libyen ins Mittelmeer. Die Amerikaner haben folglich die Türen nach Europa gewaltsam aufgebrochen, sie selbst nehmen keinen einzigen dieser „Flüchtlinge“ auf, sie haben im Gegenteil die Grenzbefestigungen gegen Mexiko verstärkt, damit da ja keiner mehr über die Grenze kommt.

Quelle: Michael Winkler, http://michaelwinkler.de/Kommentar.html

Das ist ein Nebeneffekt des „Krieges gegen den Terror“ seit 9/11, oder ist es die zweite Fliege, mit derselben Klatsche erschlagen? Ist die Destabilisierung Europas Absicht?

Brzezinski geht es um „geostrategische Spieler“. Wer ist das?

Unter den gegenwärtigen globalen Gegebenheiten lassen sich mindestens fünf geostrategische Hauptakteure und fünf geopolitische Dreh- und Angelpunkte (von denen zwei viel-leicht zum Teil auch als Akteure in Frage kommen) auf der neuen politischen Landkarte Eurasiens ermitteln. Frankreich, Deutschland, Russland, China und Indien sind Hauptakteure, während Großbritannien, Japan, Indonesien, obzwar zugegebenermaßen ebenfalls sehr wichtige Länder, die Bedingungen dafür nicht erfüllen.

Destabiliert wird die Führungsmacht der EU. Wer ist das?

Deutschland ist sich in zunehmendem Maße seines besonde-ren Status als wichtigster Staat Europas bewusst — als wirtschaftlicher Motor der Region und künftige Führungsmacht der Europäischen Union (EU)

geschrieben 1997, beim „Grexit“ 2015 offen als Tatsache sichtbar geworden? Die EU ist unter deutscher Führung? Kann durchaus sein.

Da B. ein Pole ist… was ist mit Polen?

Polen. Es ist politisch und wirtschaftlich zu schwach, um als geostrategischer Akteur auftreten zu können, und es hat nur eine Wahl: in den Westen integriert zu werden

NATO-Aufmarschgebiet gegen Russland, exakt das ist das Ergebnis 2015. Deutschland sollte dafür sorgen, dass die gesamte US-Militär-Präsenz nach Polen verlagert wird.

Russland, dies braucht nicht eigens betont zu werden, bleibt ein geostrategischer Hauptakteur

Viel hängt von seiner innenpolitischen Entwicklung ab, und vor allem davon, ob Russland eine europäische Demokratie oder wieder ein eurasisches Imperium wird.
In jedem Fall bleibt es eindeutig ein geostrategischer Akteur, auch wenn es einige seiner Teile sowie einige Schlüsselpositionen auf dem eurasi-schen Schachbrett inzwischen eingebüßt hat.

Ebenfalls unstrittig ist Chinas Stellung als Hauptakteur.

Gehen Sie davon aus, dass die bestehende Allianz zwischen Russland und China die USA noch viel stärker beunruhigen würde, wenn Frankreich und Deutschland, „das alte Europa“, sich Russland annähern würde, wie das 2003 bereits geschehen war, beim US-Angriffskrieg gegen den Irak. Schröder musste als Bundeskanzler entfernt werden, die US-Vasallin Merkel musste her.

Schon 1997 richtig beschrieben:

Die Vereinigten Staaten haben immer ihr aufrichtiges Interes-se an einem vereinten Europa bekundet. Seit den Tagen der Kennedy-Administration wurde gebetsmühlenhaft gleichbe-rechtigte Partnerschaft beschworen. Das offizielle Washing-ton wurde nicht müde, seinen Wunsch zu beteuern, Europa zu einer Einheit zusammenwachsen zu sehen, die mächtig ge-nug wäre, um sich mit Amerika die Verantwortung wie auch die Lasten einer  globalen Führungsrolle zu teilen.
Soweit die herrschende Sprachregelung zu diesem Thema.

In der Praxis haben sich die Vereinigten Staaten weniger klar und eindeutig verhalten.
Wünscht sich Washington wirklich ein Europa, das als ein gleichberechtigter Partner im Weltge-schehen auftritt, oder ist ihm ein ungleiches Bündnis im Grunde lieber? Sind die USA beispielsweise bereit, sich mit Europa die Führung im Nahen Osten zu teilen, einer Region, die nicht nur geographisch viel näher an Europa liegt als an Amerika, sondern in der  einzelne europäische Staaten zudem seit langem eigene Interessen verfolgen? In diesem Zusam-menhang fällt einem sofort das Problem Israel ein. Auch die euro-amerikanischen Meinungsverschiedenheiten über die  Haltung gegenüber Iran und Irak wurden von den USA nicht als eine strittige Angelegenheit zwischen gleichgestellten Partnern, sondern als ein Fall von Insubordination [Gehorsamsverweigerung]  behandelt.

So ist es: Die USA wollen das geeinte Europa beherrschen, es dominieren, richtig erkannt.

Der Alptraum lautet wie bei Kissinger und Stratfor 2015 auch bei Brzezinski:

Nicht minder abseitig, aber nicht völlig auszuschließen ist die Möglichkeit einer großen europäischen Neuorientierung, die entweder eine deutsch-russische Absprache oder eine französischrussische Entente zur Folge hätte.

Tatsächlich könnte man sich im letzteren Falle eine europäischrussische Übereinkunft vorstellen, die Amerika vom Kontinent  ausschlösse.

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Die deutsche Frage entscheidet über Europa. Immer schon. Was soll Deutschland tun?

Souverän werden, klar, aber was dann? 

Die Frage ist zu stellen: Wollen die USA Europa schwächen, und kommen ihnen Neger und Araber aus Afrika da gerade recht? Stimmt das, oder ist das falsch? Nur ein Nebeneffekt, unbeabsichtigt?

Unabhängig davon fluten die illegalen Kriege der USA (und auch der Türkei, seit Neuestem gegen die PKK wieder im Krieg in Syrien und daheim) Mitteleuropa.

Das muss aufhören, wir müssen uns wehren. Es ist unser Land. Ami go home! Grenzen dichtmachen, das muss der erste Schritt sein.

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