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Das Bild ging um die Welt: Ein kleiner Junge, ein „Flüchtlingskind“, wird ertrunken an einem türkischen Strand gefunden. Wenn in diesen Tagen der Millionenwanderung noch das Wort Tragik in die Aufnahmeländer zu vermitteln war, dann geschah es mit dieser stillen Momentaufnahme. Die ohne Worte mitgelieferte Nachricht: Wie verzweifelt müssen diese Menschen sein, wenn sie solche Opfer bringen?

Ein Gastartikel von Wolfgang Eggert

http://www.contra-magazin.com/2015/09/der-falsche-fluechtling-mysterien-im-fall-aylan-koennten-zu-einer-anderen-wahrheit-fuehren/

Doch nicht umgelagert?

 ich habe die aufnahme zwischen den strandfelsen daraufhin auch für einen beleg angesehen, dass aylans körper für ein „besseres bild“ an einem anderen ort neu fotografiert wurde. habe  diesen punkt aber inzwischen wieder verworfen. tatsächlich scheint es sich bei diesem „ersten foto“ um aylans bruder galip zu handeln. er trägt die gleichen schuhe, die gleiche hose – aber ein anderes oberteil. http://querzeit.org/wp-content/uploads/2015/09/Galip-Kurdi-refugee_newsmediaimages-com.jpg

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Ueberraschendes Ende:

Ein Szenario das – als einziges – alles erklärt

War das Schicksal der Kurdi-Familie Mord und Teil eines Milieukonflikts, dann würde das einiges, wenn nicht alles, erklären. Es würde erklären, warum Abdullah Kurdi seinen Namen, wie in der Halb- und Unterwelt üblich, änderte – sein wahrer Nachname ist Shenu. Es würde erklären, warum seine Schwester Tima verunsichert und widersprüchlich war, als sie die Asyl-Saga ihrer Familie erzählte – weil sie wusste, dass die Story nicht stimmt. Warum sie sich wie in einem Zeugenschutzprogramm mit einer Perücke tarnte – aus Angst vor der Mafia. Warum auch Abdullahs Beteuerungen der Nachprüfung nicht standhalten: Warum seine Angaben zum stürmischen Meer nicht der Wahrheit entsprechen – weil er in der fraglichen Nacht gar nicht auf See war. Warum er Geschichten zum Ertrinken seiner Familie berichtet, die sich gegenseitig ausschließen. Warum er zwei Handlungsstränge erzählt, dessen letzterer die Entführung seiner Familie schildert – ein Freud´scher Versprecher eines Familienvaters, dem das wahre Drama beständig durch den Kopf geht, das er aber nicht aussprechen kann. Es erklärt, warum ausgerechnet eine Fotoreporterin Aylans Leiche „findet“ – weil sie einen Tip erhielt. Warum sie, die „Entdeckerin“, sofort den Fluchtboot-Hintergrund „identifizieren“ konnte – weil sie aus der gleichen Quelle über den Schlepperhintergrund des Familienoberhaupts informiert war. Warum sie Aylan nicht half – weil sie wusste, dass hier jede Hilfe zu spät kommen würde. Wieso die am Strand liegenden Körper den bekannten Eigenschaften von Wasserleichen widersprechen – weil es keine waren. Warum die Medien, außer zwei Kindern und einer Frau, den Kurdis, keine Leichen zeigten – weil sonst niemand betroffen war. Warum die gleichen Medien über 10 Tage keine anderen Zeugen des „nächtlichen Unglücks“ aufbieten konnten – weil die Fahrt nie angetreten wurde. Warum Abdullah Kurdi von niemandem im Meer oder „halbbewusstlos“ am Strand gesehen wurde, bis er im Krankenhaus von Bodrum auftauchte – weil sein Kampf im Wasser erfunden ist. Warum er so vehement die Öffentlichkeit suchte – weil er sich durch den Prominentenstatus Schutz versprach. Gegen die Mafia. Gegen Polizisten. Gegen Justizbeamte und Politiker. Gegen den „Tiefen Staat“.

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Man bleibt ratlos zurueck… kann das sein?

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