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2015 hat Barnett seine Zukunftsvisionen der Geopolitik in einem 8-teiligen Vortrag ausgebreitet.

Teil 1:

Die USA werden zum grössten Öl- und Gasexporteur der Welt, schon 2015 h:atten sie mehr Öl als Saudi-Arabien exportiert. Der Nahe Osten spiele zukünftig für die USA keine Rolle mehr, schon 2014 seien nur 3-4% der Ölimporte in die USA von dort gekommen. Wichtig sei der Nahe Osten nur für China und Indien, und für Europa. Europa habe auch die russische Option, was Öl und Gas angeht, China auch. Fracking werde die USA zum grössten Energieexporteur der Welt machen.

Migration nach Europa:

barnett 150million jobs…

Dank der Migration blieben die USA jung, Europa, Japan und China jedoch nicht. Total vergreist bis 2050.

In Nordafrika und im Nahen Osten fehlten 100 Mio Jobs, in Europa fehlten 100 Mio Leute, junge Leute. (Teil 2).

barnett 151ages…

Europa wolle sich aber nicht ändern, wolle diesen Einwanderung nicht, obwohl es rasant vergreise, aber es würde kommen, was Jahrzehnte lang vorausgesagt wurde. Es käme um so leidenschaftlicher (pathetic), je mehr es behindert würde. Das könne man jetzt gerade beobachten…

Er, Barnett, habe darauf fast 20 Jahre gewartet, er habe damit gerechnet, dass es so kommen würde, wie es jetzt gerade geschieht.  Dieser jungen, fertilen (vermehrungsfreudigen) Migranten seien doch eigentlich eine gute Sache, haben deutsche Zeitungen geschrieben, er habe es gelesen.

(wieder nichts mit einem IQ von 90 in der Mischrasse Europas, hellbraun sollte sie werden…) http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/2016/01/26/new-world-order-thomas-barnett-the-pentagons-new-map-teil-4/

Desinfo:

http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/2016/01/27/new-world-order-thomas-barnett-the-pentagons-new-map-teil-5/

Im Norden sei das Wasser, im Süden auch, ebenso wie das Land, um Nahrungsmittel für die wachsende Bevölkerung anzubauen, aber in der Mitte, wo das Wasser knapp sei, und am meisten Bevölkerungswachstum zu erwarten sei, in Südasien und im muslimischen Teil Afrikas, da gäbe es weder Wasser noch Ackerland genug. Die USA werden zum grössten Nahrungsexporteur der Welt. Russland interessiere Niemanden.

Trinkwasser und Nahrung. Dort würde es sehr spannend, drt wo beides fehlt: In der Mitte.

Die letzten der 8 Teile handeln dann von asymetrischen Kriegen, von Geopolitik, von sunnitisch versus schiitisch, und dass die USA und China sich weiterhin arrangieren würden, und die USA die grösste Militärmacht bleiben, wenn auch China der neue Leviathan Asiens würde.

Wenig Neues dazu.

Aber ein interessanter Vortrag, Demografie, Wasservorräte, Klimawandel (an den glaubt Barnett auch ganz fest), und er sagt voraus, dass die Energiefrage letztlich nur eine technische Herausforderung sei, da Öl (und der gesamte Nahe Osten) zukunftig nicht mehr wichtig wäre, Erdgas in grossen Mengen vorhanden sei, in den USA und in China, und am Ende stehe der unerschöpfliche Wasserstoff. Niemand interessiere sich dann noch für die Beklopptem im muslimischen Gap.

Süsswasser und Nahrung seien die viel grösseren Herausforderungen.

Schaun mer mal, was er in 10 Jahren dazu bilanzieren wird… ob Russland nicht auch ein gigantischer Nahrungsexporteur werden kann? Öl und Gas und Nahrung, meiner Meinung nach überschätzt Barnett die USA, wie er Europa und Russland unterschätzt.

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