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Barnett meinte 2015, dass der Nahe Osten mittelfristig unwichtig werde, nach dem Öl komme Gas, danach der unendliche Wasserstoff, und in der Zukunft seien Wasser und Nahrung entscheidend, nicht mehr die dann längst endgültig technologisch gelöste Energiefrage. Die USA seien der grösste Nahrungsmittelexporteur, würden Energieexporteur und hätten Wasser genug.

Bei RT deutsch konnte man 2015 eine quasi-Bestätigung dieser Thesen lesen:

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Bis vor Kurzem noch machte es die Abhängigkeit Washingtons vom Erdöl und Gas des Nahen Ostens unmöglich, über einen Rückzug aus dieser Region nachzudenken. Was hat sich also geändert, dass die Vereinigten Staaten nun über einen Rückzug aus dem Nahen Osten nachdenken? Die Produktion von Erdöl und Gas durch das sogenannte Fracking, das seit Anfang des Jahres 2000 bedeutend angestiegen ist. Das hat alle Parameter verändert. Die Ausbeutung dieser fossilen Brennstoffe (deren Kosten höher sind als die des „traditionellen“ Erdöls) wurde durch den Anstieg der Preise bei den fossilen Brennstoffen begünstigt, der zwischen 2010 und 2012 im Durchschnitt 100 Dollar pro Barrel überstieg.

Jetzt haben die USA wieder die Selbstversorgung im Energiebereich erlangt und werden sogar wieder zu einem wichtigen Exporteur von fossilen Brennstoffen. Sie können daher wieder über die Möglichkeit nachdenken, sich aus dem Nahen Osten zurückzuziehen und schnell einige der Wunden heilen, die in manchen Fällen mehr als ein Jahrhundert alt sind.

Deshalb hat Obama fast alle nordamerikanischen Truppen aus dem Irak und aus Afghanistan zurückgezogen. Die Vereinigten Staaten haben äußerst diskret an den Bombardierungen in Libyen teilgenommen und sich geweigert, gegen die Machthaber in Damaskus zu intervenieren. Andererseits sucht Washington verstärkt nach einer Einigung mit Teheran beim Thema der Nuklearwaffen und drängt die israelische Regierung, schnell Schritte in Richtung auf eine Einigung mit den Palästinensern zu unternehmen. Bei all diesen Fragen spürt man den Wunsch Washingtons, die Fronten im Nahen Osten zu schließen, um sich einer anderen Frage zuzuwenden (China) und den Albtraum des Nahen Ostens zu vergessen.

Das wolle jedoch Saudiarabien nicht, und daher fördere es Öl ohne Ende, samt Preisverfall auf den Weltmärkten, um den Plan der USA (Fracking etc) zu durchkreuzen.

In Deutschland liest man dazu immer, die Erdölschwemme samt exorbitanter Verluste für die Saudis richte sich gegen Russland. Bei RT deutsch richtet sie sich gegen die USA, und gegen den Iran…

Aktuell liest man dort bei RT deutsch:

Das große neue Thema wird die Gasförderung und der Flüssiggastransport (LNG).

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Die Firmen Chevron, ConocoPhillips und Hess Corp ziehen sich gegenwärtig aus der teuren Tiefseeförderung zurück. Sie konzentrieren sich stattdessen auf Fracking-Projekte in den Schieferölfeldern.

Die britische BP setzt auf neue Offshore-Gasvorkommen in Ägypten, während die Royal Dutch Shell die Situation für die äußerst kostspielige Übernahme der BG Group nutzt. Für dieses wichtige Gasunternehmen gibt die Shell gut 50 Milliarden Dollar aus.

Sehen Sie, die haben dem Barnett gut zugehört… Quatsch, haben sie nicht, aber Barnett hat den Trend zumnindest kurzfristig korrekt beobachtet.

Wenn aber Gas das Öl ablöst, was wird dann mit den Elektroautos? Sind sie nur eine Brückentechnologie? Liegt die Zukunft im Gasantrieb, Flüssiggas, oder wird sie im Wasserstoffmotor oder gar in der Brennstoffzelle liegen?

Klar ist nur: In Photovaltaik und Windenergie wird sie nur dann liegen können, wenn die Energie bedarfsgerecht erzeugt/zur Verfügung gestellt werden kann. Ohne Speicherung keine Zukunft dieser Energien, die man uns mit Zigmilliarden Euro Kosten aufoktruiert wider jeglicher Physik und somit Vernunft.

Mal ganz ehrlich: Die religiös Behinderten im muslimischen Raum brauchen wohl 300 Jahre Zeit, um ein Zeitalter der Aufklärung zu durchlaufen. Mir gefällt die Vorstellung einer neuen Energieversorgung, die ohne diese Typen auskommt, ganz ausgezeichnet. Ebenso muss man diese Leute von Europa fernhalten. Sie passen nicht zu uns.

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