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Bereits ab 1937/35 sei Stalin gegen die Juden in Führungspositionen beim NKWD und in der Roten Armee vorgegangen, hiess es in Teil 5.

sol-60Solschenizyn meint, Stalin habe fortgesetzt, nach dem Krieg, womit er bereits zuvor begonnen hatte.

Die Evakuierten kamen zurück, und wurden nicht freundlich empfangen.

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Die Staatsgründung Israels habe die UDSSR „kalt erwischt“:

sol-62Man kann auch Autoren finden die meinen, „die Juden“ hätten Stalin ermordet. Gemeint ist damit meist Berija. „Die Juden“ hatten keinen Zugang zu Stalin, sondern nur engste Genossen in Führungspositionen.

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„Sehr wahrscheinlich war es Berija“…

sol-65Purim-Fest? Da gibt es angeblich noch andere Feinde, die ebenfalls am Purim Fest starben. 1945 in Deutschland…

Der Mord an Stalin soll die Folge dieses offenen Vorgehens gewesen sein. Er sei vergiftet worden…

Khrushchev wrote in his memoirs that Beria had, immediately after Stalin’s stroke, gone about „spewing hatred against [Stalin] and mocking him.“ When Stalin showed signs of consciousness, Beria dropped to his knees and kissed his hand. When Stalin fell unconscious again, Beria immediately stood and spat.[19]

After Stalin’s stroke, Beria claimed to have killed him. This aborted a final purge of Old Bolsheviks Anastas Mikoyan and Vyacheslav Molotov for which Stalin had been laying the groundwork in the year prior to his death. Shortly after Stalin’s death, Beria announced triumphantly to the Politburo that he had „done [Stalin] in“ and „saved [us] all“, according to Molotov’s memoirs.

Deutsche Wiki dazu:

Laut Wjatscheslaw Molotows Erinnerungen, die 1991 veröffentlicht wurden, hat Beria ihm gegenüber behauptet, er habe Stalin beim Abendessen vergiftet.

Als Stalin am 1. März einen Schlaganfall erlitt, stellte sich heraus, dass ohne Berias Erlaubnis keine Ärzte zu Stalin kommen durften. Erst gegen drei Uhr nachts des 2. März wurde Beria ausfindig gemacht. Er erklärte daraufhin gegenüber den Bediensteten, Stalin schlafe fest und dürfe nicht gestört werden. Daraufhin verbot er ihnen und den Leibwachen zu telefonieren. Erst gegen neun Uhr kehrte er mit Politbüromitgliedern und Ärzten zurück. Danach begab er sich in den Kreml und kam einige Stunden später zurück. Auf seine Veranlassung hin wurde nun eine Regierungsmitteilung über Stalins Erkrankung veröffentlicht. Am 5. März starb Stalin.

Dazu findet man bei A.S. fast gar nichts. Die Fussnote 66 dazu:

66 A. Avtorchanov: Zagadka smerti Stalina (Zagovor Berija) (Das Rätsel um Stalins Tod [Die Verschwörung von Berija]), Frankfurt/M.: Posev, 1976, S. 231-239.

Berija wurde bereits kurze Zeit später verhaftet, und als Spion angeklagt, dann hingerichtet…

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Beria wurde bei der Sitzung des Zentralkomitees der KPdSU unter Vorsitz von Nikita Chruschtschow am 26. Juni 1953 verhaftet. Seine Anhänger verloren ihren Einfluss und wurden zum Teil verhaftet, einige erschossen. Das „Superministerium“ wurde wieder aufgeteilt in das klassische Innenministerium und den nun in KGB umbenannten Geheimdienst.

Beria wurde vor dem Obersten Gericht der Sowjetunion wegen Spionage zum Nutzen Großbritanniens und des Versuchs der Beseitigung der Sowjetmacht angeklagt. In dem geheim geführten Prozess wurde am 23. Dezember 1953 das Todesurteil ausgesprochen und noch am selben Tage durch Erschießen vollstreckt.

Berias Sohn behauptete jedoch, sein Vater sei bereits am 26. Juni (vielleicht auch am 27. Juni) in seiner Dienstwohnung erschossen worden. Er selbst habe den Abtransport der Leiche gesehen, die Verhaftung und der Prozess seien inszeniert gewesen.

Er wusste wohl zuviel…

„Antizionismus“ sei in der UDSSR erfunden worden?

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In der UDSSR ging man davon aus, dass die Gleichstellung der Juden zu deren Assimilation führen müsse, das sei „völlig normal“. In Deutschland, das schreibt S. nicht, dachten weite Kreise der Bildungseliten das ebenfalls.

Hat nicht geklappt? Warum? Weil der Traum vom „Judenstaat Palästina“ dazwischen kam?

Wie Stalin zu Tode kam, dazu dürfte es mehr Propaganda geben, auch von seinen Politbüro-Genossen, als Wahrheiten. Ob Berija ihn wirklich vergiftet hat?

Beria (rechts) mit Swetlana im Arm, der Tochter von Stalin (sitzend im Hintergrund).

Ende Teil 6.