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Wie der islamistische Terror funktioniert:

Das Hierarchie- und Weinstocksystem bzw. die Blindzellen-Struktur:

Jede islamistische Terrororganisation hat mafiaähnliche Strukturen. Die Islamisten nennen ihre Struktur das Weinstocksystem. Die Organisation ist der Weintraubenbaum, die Zellen sind die Weinstöcke und die Terroristen (ganz unten) sind die Trauben. Eine Zelle in einem islamischen Land hat in der Regel ca. zehn Mitglieder und in einem nicht-islamischen Land fünf bis sieben Mitglieder. Jedes Mitglied darf sich einen Decknamen aussuchen.

Keine Zelle darf von den anderen Zellen erfahren. Falls eine Zelle verhaftet wird, kann sie die anderen nicht verraten. Es kam tatsächlich vor, dass Vater und Sohn Mitglieder derselben Terrororganisation waren, aber keiner wusste von dem anderen, obwohl sie unter einem Dach zusammenlebten. Das ist besonders bei der Muslimbruderschaft keine Seltenheit.

Ein Mitglied kann unter Folter höchstens die Mitglieder seiner Zelle verraten, aber auch nur mit den Decknamen, weil die Mitglieder einer Zelle sich nur unter den Decknamen kennen. Mit diesem System funktioniert das Terrornetzwerk problemlos weiter und erschwert Ermittlungen der Sicherheitsbehörden enorm. Aufträge für Terroranschläge bekommen immer nur die Zellen, die den Sicherheitsbehörden noch unbekannt sind. Sobald ein Mitglied oder eine Zelle der Polizei und dem Geheimdienst bekannt geworden ist, scheidet sie aus und dient nur im Bereich Al Dawa (islamische Mission) in den Moscheen. Ganz oben sitzt der Emir der Organisation mit unsichtbarer Macht und entscheidet über Leben und Tod von Menschen in islamischen Ländern, Europa und den USA, darüber, ob politische Gegner, insbesondere Liberale, Journalisten, Richter, Polizisten und deren Angehörige und unschuldige Zivilisten bei einem Attentat sterben müssen, nur weil sie Juden oder Christen sind. Er und seine Helfer haben alle Fäden in der Hand und bewegen ihre »Marionetten« ganz unten, wie und wann sie es wollen. Er hat nicht nur die unsichtbare Macht, sondern auch die Kontrolle über die Finanzen des ganzen Terrornetzwerkes und tausende Zellen mit tausenden Mitgliedern im In- und Ausland.

Das ganze System ist auf der absoluten Loyalität, Treue, dem blinden Gehorsam und der absoluten Verschwiegenheit aufgebaut. Das Denken und das Mitdenken sind bei den Islamisten verboten. Sie meinen: »Allah und sein Prophet Mohammad haben alles vorgeschrieben und die Muslime müssen nur folgen, ohne zu denken.«

Die Rekrutierung beginnt mit Kindern und Jugendlichen in den Familien und den Schulen. Die begehrteste Zielgruppe sind Kinder ab neun Jahren.

Die Rekrutierung beginnt mit einem netten Gespräch von einer bestimmten Person, die im Laufe der Zeit das Vertrauen und die Sympathie der Kinder gewinnt. Die Person spielt gerne weiter den »netten Onkel«, bis die Jugendlichen und Kinder alles tun, was von ihnen verlangt wird. Zwischen dem zwölften und vierzehnten Lebensjahr sind die Jugendlichen schon Rekruten, aber das wissen sie noch nicht. In dieser Zelle wird ihnen der absolute Gehorsam und Verschwiegenheit beigebracht. Das Mitglied erfährt über seine Mitgliedschaft erst, wenn es als eine Vertrauensperson den ersten Auftrag mit den Worten erhalten hat: »Für diesen Auftrag bist du ausgewählt worden, weil du etwas Besonderes bist. Die Brüder ganz oben bewundern deine Fähigkeiten als wertvolles Mitglied und frommer Muslim, diesen Auftrag auszuführen«.

Fast alle Mitglieder der Muslimbruderschaft wurden als Kinder und Jugendliche rekrutiert.

Sobald das Mitglied eine Arbeit hat, erwarten »die Brüder ganz oben« ca. 10 % seines Gehaltes monatlich als Beitrag für Allah und den Islam.

Ohne Gehirnwäsche, blinden Gehorsam, absolute Verschwiegenheit und die Belohnung Allahs für Märtyrer mit vielen Huris im Paradies würde der Islamismus bzw. der islamistische Terror gar nicht funktionieren.

Die Islamisten-Führer schaffen den Verstand ihrer Anhänger ab und vergiften ihre Seele. Die Anhänger folgen dem Führer machtlos und kopflos, als wären sie hypnotisiert.

Die Führer machen genau das, was Jim Jones (1931-1978) mit seinen Sektenmitgliedern im Jahr 1978 getan hat. Alle 900 Mitglieder seiner Sekte (Peoples Tempel genannt), darunter 270 Kinder, begangen im Winter diesen Jahres in Jones Town in Guyana Massenselbstmord. Die Mütter töteten zuerst ihre Kinder durch Saft mit Gift, anschließend die Älteren, dann sich selbst, und am Ende erschoss Jim Jones sich selbst. Ohne Gehirnwäsche und die Abschaffung des Verstandes seiner Anhänger hätte Jim Jones es nicht geschafft, die 900 Mitglieder seiner Sekte zu diesem Massenselbstmord zu verleiten.

Die Islamisten-Führer schicken ihre Anhänger in Kriegsgebiete oder als Selbstmordattentäter in den Tod, aber leben selbst im Luxus mit ihren Familien und genießen das Leben mit Petrodollars, im Gegensatz zu Jim Jones, der sich mit seinen Anhängern selbst umbrachte.

Wie „der Westen“ dem IS zum Durchbruch verhalf:

Der islamistische Terror ist auch der einzige, der von Rechtsstaaten wie England und den USA finanziell und technisch unterstützt wurde, damit er sich ausbreiten kann. Es sind ja die »guten Terroristen« des Westens. Diese Unterstützung haben islamistische Terrororganisationen zuerst sehr gerne angenommen.

Die Rechtsstaaten in Westeuropa und den USA haben in den vergangenen 60 Jahren mit ihrer falschen Toleranz, lockeren Asylgesetzen und ihren Werten der Menschenrechte Unterschlupf für hochrangige gefährliche Mitglieder islamistischer Terrororganisationen gewährt, die später für den rasanten Aufstieg des Islamismus in Europa und den USA verantwortlich waren.

Die Sicherheitsbehörden und Geheimdienste in den USA und Europa dachten immer, dass sie ihre »guten Terroristen« unter Kontrolle hätten, und das war ein fataler Fehler und ein irrsinniger Gedanke.

Auch die Militarisierung der amerikanischen Außenpolitik im Nahen Osten in den vergangenen 25 Jahren bescherte dem Islamismus immer mehr neue Rekruten und Sympathie von der Bevölkerung und erzeugte viel Hass und Verachtung gegen die USA und Europa in diesem gefährlichen Teil der Welt.

Der Irakkrieg und die Tötung von tausenden Zivilisten »aus Versehen« und die Skandalvideos, in denen » zivilisierte« amerikanische und britische Soldaten auf die Leichen ihrer Opfer urinieren und sich dabei »lustig« fotografieren lassen, und die Skandalfotos der Folter im Gefängnis Abu Ghraib in der Nähe von Bagdad, auf denen amerikanische Soldaten irakische Häftlinge mit Stromstößen foltern und ihre Zigaretten im After der Häftlinge ausmachen, blieben nicht ohne Konsequenzen für den Westen und sorgten weiter für den Aufstieg des Islamismus im Nahen Osten und Europa.

Obwohl der Krieg in Afghanistan das Terrornetzwerk Al-Qaida und die Mittelalterfraktion Taliban einerseits massiv geschwächt hat, hat er andererseits den Islamismus in fast allen arabischen und islamischen Ländern gestärkt, indem die Terrororganisationen im gesamten Nahen Osten, insbesondere in Pakistan und Ägypten, immer mehr neue Rekruten bekamen.

Er weist auf die fatale Entscheidungen der USA hin, die irakische Armee aufzulösen (US-Sonderverwalter Paul Bremer), und die sich bildenden sunnitischen Milizen als Waffe gegen die Schiiten in Stellung zu bringen, die die Bevölkerungsmehrheit im Irak darstellen, aber nicht allzu sehr dem Einfluss des Iran ausgesetzt werden sollten.

Das hier hat mich doch etwas gewundert, weniger der 1. Absatz, aber umso mehr der 2. Absatz:

Die Liberalen und Sozialisten in islamischen Ländern haben seit dem Aufstieg des Islamismus in den vergangenen 40 Jahren große Probleme, ihre Konzepte und Parteiprogrammatik der Mehrheit der Menschen zu vermitteln. Sie geben sich viel Mühe, sie auf die Gefahren des Islamismus aufmerksam zu machen. Danach kommt ein Hassprediger von den Islamisten und sagt den Menschen, Allah sagt im Koran dies und jenes und der Prophet Mohammad sagte dies und jenes; dann sind die Menschen hin und weg und alles, was die Liberalen und Sozialisten über die Wirtschaft und die Demokratie erzählt haben, ist vergessen. Es ist die Mischung zwischen dem Analphabetismus, der Armut und der falschen Religiosität.

Auch die islamische Revolution im Iran im Jahr 1979 und die Charisma des Ayat ul-Allah Chomeini haben den Islamismus weltweit, insbesondere im Nahen Osten, gestärkt und motivierten die Islamisten aller Terrororganisationen, ihrem Weg und ihren Zielen treu zu bleiben. Es hieß damals, wenn es den Schiiten im Iran gelungen ist, einen islamischen Staat zu errichten, dann gelingt es auch den sunnitischen Islamisten, den islamischen Kalifatstaat zu gründen. Trotz des tiefen Hasses zwischen Sunniten und Schiiten in der ganzen Welt bleibt die islamische Revolution im Iran ein Vorbild für die sunnitischen Islamisten.

Stimmt das?

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Ende Teil 5

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