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Es wird oft und gerne Zivilcourage eingefordert, von Politik und Medien, wird allerdings Mut oder gar entschlossenes Eingreifen von Bürgern praktiziert, dann ist die Empörung gross.

Lobt gar die Polizei den mutigen Zugriff von Bürgern in einem Supermarkt beim Festsetzen eines kackdreisten sogenannten Flüchtlings, dann ist die Empörung gross.

Zwischenablage43Ein bewährtes Muster: Psychisch gestört, der Täter kann nichts dafür.

Zwischenablage44Gehört zum Empörungsritual unbedingt dazu:

Zwischenablage45Was für ein verschissenes feiges Land.

Ein Staat, die BRD, gibt sich auf.

Zwischenablage47

Wenn einer der renommiertesten deutschen Historiker im Jahr 2016 in einem neuen Sachbuch den Satz schreibt »Eine Raum- und Lebensgemeinschaft braucht Schutz«, dann zuckt man als durchschnittlicher Leser erst einmal zusammen. Michael Wolffsohn, schon 1988 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichneter jüdischer Publizist, schreibt das so auf Seite 90 seines neuen Buches Zivilcourage, dessen Untertitel bezeichnenderweise lautet: »Wie der Staat seine Bürger im Stich lässt«.

 Gewiss, der Mann ist umstritten, weil er für Werte eintritt, welche in einer multikulturellen Umgebung nicht jeder erträgt. So fordert Wolffsohn das Eiserne Kreuz als Orden für Bundeswehrsoldaten und hält auch Folter für legitim, wenn es beispielsweise um die Bekämpfung des islamistischen Terrors geht.

 

In seinem neuesten Werk Zivilcourage (er hat immerhin schon Dutzende Sachbücher zuvor veröffentlicht), beschreibt er kenntnisreich, wie der deutsche Staat und seine Bürger sich auseinanderentwickelt haben. Sie »passen nicht mehr zueinander« (Seite 85). Er konstatiert »Verdrossenheit allenthalben, Auflösungserscheinungen und Glaubwürdigkeitslücken überall« (Seite 78). Weder Politiker noch Kirchen, Gewerkschaften, Industrieverbände oder Medien genössen Rückhalt in der Bevölkerung. Wolffsohn erkennt es daran, dass Politiker wie Sigmar Gabriel (SPD) Wähler jetzt als »Pack« beschimpfen.

Und das Pack reagiert völlig ungewohnt und ruft Politikern zu: »Wir sind das Pack«. Wolffsohn schreibt, die Bürger rufen nicht wie zur Wendezeit 1989/90 »Wir sind das Volk!«, sondern »Wir sind das Pack!«. Wir haben demnach jetzt keine Volkssouveränität mehr, sondern »Packsouveränität und damit Verfall der Zivilität. Ohne Zivilität keine Zivilcourage« (Seite 53). Ein solch verfallender Staat, dessen Bürger sich von ihm abwenden, könne aber auch keine Zivilcourage mehr von seinen Bürgern einfordern.

Das ist recht heftig. Wolffsohn führt Beispiele an, wo Zivilcourage tödlich endete, das Buch ist etwas verwirrend, denn W. plädiert für einen Staat nach israelischem Vorbild: Starker Ausbau der „Bewaffneten Organe“, Sicherheit muss an erster Stelle stehen, allgemeine Dienstpflicht für alle Deutschen, vorzugsweise mit der Waffe. Der Staat müsse bewaffnet jederzeit vor Ort sein, um tödliche Zivilcourge und Terror verhindern zu können.

Das Sachbuch Zivilcourage des Hochschullehrers skizziert uns Deutschen eine düstere Zukunft. Wolffsohn beschreibt, was zwangsläufig in einem Staat passiert, der die Sicherheit seiner Bürger – so wie mittlerweile auch Deutschland – nicht mehr garantieren kann. Wolffsohn, selbst Jude, führt aus, dass sich in Israel, wo auch viele Muslime leben und der Staat ebenfalls kein Machtmonopol mehr hat, die Israelis nur noch selbst mit Waffen schützen können. Wachsamkeit und Wehrhaftigkeit lauten dort die Devise. Ebenso in den USA, wo die Sicherheit in letzter Konsequenz Bürgeraufgabe ist und der freie Zugang zu Waffen eine Selbstverständlichkeit.

Die BRD-Eliten hingegen wollen den wehrlosen, den unbewaffneten Bürger, der schutzlos ist gegenüber Kriminellen.

Das Buch Zivilcourage endet mit der düstersten möglichen Prognose: Unser Staat ist im Untergang begriffen, Sicherheit gibt es nicht mehr.

Aber noch traut sich keiner in Volk und Medien, das offen auszusprechen. Es ist wie im Märchen »Des Kaisers neue Kleider«.

Irgendwann schon bald wird dann ein kleiner Junge aus dem Volk aufstehen und laut fragen, warum unsere Politiker nackt da stehen, uns Bürger nicht schützen können, aber weiter Huldigungen von uns einfordern. Und dann werden sich plötzlich alle von ihnen abwenden und nur noch fragen, warum sie den Wahnsinn so lange mitgemacht haben.

Das möchte Wolffsohn sein, genau so endet das Buch. Er möchte darauf hinweisen, dass der Kaiser nackt ist.

Dieses Leitbild „bitte sich nicht wehren, keine Zivilcourage zeigen“ vermutete Omma Friedrichsen auch in diesem Fall:

Zwischenablage42Da hat eine Frau jemanden niedergestochen, auf der Wiesn, um einen schwarzen Fussballer zu verteidigen.

Nein, es geht nicht um Jerome „Nachbar“  Boateng 😉

Es geht auch nicht um Gina-Lisa Lohfinks Aserbaidschaner-Fussballer.

Es geht um den hier:

Zwischenablage48Kenne den ebensowenig wie Gauland den Boateng kannte. Ein Maximalpigmentierter, auch das hatte ich nicht gewusst.

Vor der Messerattacke allerdings war es gegen 1 Uhr zu einer heftigen verbalen Auseinandersetzung zwischen einem Freund des Lkw-Fahrers und Melanie M. gekommen. Auslöser sollen rassistische Äußerungen des Mannes gegenüber Patrick Owomoyela gewesen sein. Angeblich sagte er in Richtung des 36-jährigen Ex-Profis: „Sind die Flüchtlinge schon auf der Wiesn.“

Nach der mutmaßlichen Messerattacke war Melanie M. geflüchtet. Ihr Klappmesser warf sie weg. „Ich war vollkommen fertig“, sagte sie bei ihrer Vernehmung. Sie habe sich eingeredet, das nichts passiert sei. Schließlich fuhr sie mit ihrem Verlobten, der von der Auseinandersetzung mit dem Lkw-Fahrer nichts mitbekommen habe, ins P 1, um dort weiter zu feiern.

Einen Tag später erfuhr M., dass der Lkw-Fahrer mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Sie stellte sich der Polizei, kam aber wieder auf freien Fuß. Anfang Oktober vorigen Jahres erließ das Landgericht München I jedoch einen Haftbefehl. Der Lkw-Fahrer sagte vor Gericht, er habe nach wie vor Schmerzen. „Die psychischen Folgen sind aber schlimmer.“ Der Prozess dauert an.

Dumm gelaufen. Zivilcourage „gegen Rassismus“ oder Überreaktion gegen einen offensichtlich Betrunkenen, der herumstänkerte?

BILD stellte sich auf die Seite der Angeklagten:

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Noch im Rettungswagen soll Markus S. über die Frau im schwarzen Dirndl gesagt haben: „Die Schwarze bring ich um.“

Merkwürdig: Die Fingernägel des Mannes, die einen körperlichen Kontakt zwischen ihm und der Messerstecherin nachweisen könnten, wurden nie untersucht! Anwalt Gerhard Strate (66) zu BILD: „Das ist dilettantisch.“

Sie hat einen Staranwalt, da ist richtig viel Geld…

Zwischenablage50An diesem Verhandlungstag wird er in Anstaltskleidung vorgeführt und gesteht, vor Gericht die Unwahrheit gesagt zu haben – gegen das Versprechen, 100.000 Euro für eine falsche Aussage zu bekommen und weitere 100.000 Euro, falls Melanie Meier daraufhin aus der Haft entlassen werde.

Das war geschickt eingefädelt:

Der nächste Zeuge, ein Polizeibeamter, berichtet über die Vernehmung von Detlef Fischer: Anfang Juni hätten ihn, Fischer, unbekannte Männer vor seinem Hamburger Wohnhaus angesprochen und ihm ein Foto der Angeklagten gezeigt. Es gebe Zeugen, die hätten auf dem Oktoberfest „etwas beobachtet“. Es würde zwar einiges kosten, aber dann bräuchte er sich keine Sorgen mehr zu machen.

Nachfragen, um wen es sich bei diesen Zeugen handle, seien hinhaltend beantwortet worden. Er, Fischer, sei unsicher gewesen, ob er sich auf die Sache einlassen solle. Es habe aber noch zwei weitere Treffen mit weiteren Unbekannten gegeben und so fort. Den gekauften Zeugen H. kenne er nicht. Und den Verteidigern Strate und Steffen Ufer habe er nichts über seine Machenschaften erzählt.

Die Sache hat in diesem Fall nicht funktioniert, den Anwälten ist wohl nichts vorzuwerfen, sollten sie wirklich nichts gewusst haben.

Die Fragen, woher Fischer Prozessunterlagen hatte und stenografische Protokolle aus der Hauptverhandlung und wie sie an den gekauften Zeugen gelangten und wer die Idee zu dem ganzen Schwindel hatte und ihn organisierte, wurden nicht gestellt.

Ist die Omma derart naiv, obwohl doch ständig Prozessakten an sie (und alle anderen Leitmedien)  durchgestochen werden?

Kaum zu glauben… im Fall NSU haben die Leitmedien die Akten, aber nutzten sie niemals. Die „alternativen Medien und Linksaufklärer“ nutzten die Akten ebenfalls nie, die geleakt wurden.

Der NSU-Schauprozess weist -wie die NSU-Ausschüsse-  Dutzende an Falschaussagen auf. Die niemals bestraft werden, das ist der eigentliche Witz daran. Falschaussagen von Beamten, folgenlose, Strafanzeigen werden abgeschmettert. Immer.

Was wohl beamtete Falschaussager so kosten?

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