Schlagwörter

Die ganze Rede gibt es in der NZZ:

zwischenablage01238

Der Autor ist ebenso genial wie verrueckt, und wer den provokativen Stil seiner Buecher mag, dem wird auch die Rede gefallen.

Die Prostitution abschaffen heisst, eine der Säulen der sozialen Ordnung abzuschaffen. Das heisst, die Ehe unmöglich zu machen. Ohne die Prostitution, die der Ehe als Korrektiv dient, wird die Ehe untergehen, und mit ihr die Familie und die gesamte Gesellschaft. Die Prostitution abzuschaffen, das ist für die europäischen Gesellschaften einfach ein Selbstmord.

Sowas ist gemeint. Passendes Buch von ihm dazu: „Plattform

Plattform ist ein 2001 erschienener Roman des französischen Schriftstellers Michel Houellebecq. Wie in den vorigen Romanen Houellebecqs ist das Thema in Plattform die verzweifelte Suche eines frustrierten Protagonisten nach Glück und sexueller Erfüllung – hier vor dem Hintergrund des Sextourismus. Houellebecqs dritter Roman wurde wiederum kontrovers rezipiert, die Literaturkritik bewertete ihn teils als „prophetisch“, teils als „sexistisch und religionsfeindlich“

Einer der besten Romane ueberhaupt. must read…

Zum Geburtenjihad:

Der Jihadismus wird ein Ende finden, denn die menschlichen Wesen werden des Gemetzels und des Opfers müde werden. Aber das Vordringen des Islam beginnt gerade erst, weil die Demografie auf seiner Seite ist und Europa, das aufhört, Kinder zu bekommen, sich in einen Prozess des Selbstmords begeben hat. Und das ist nicht wirklich ein langsamer Selbstmord. Wenn man erst einmal bei einer Geburtenrate von 1,3 oder 1,4 angekommen ist, dann geht die Sache in Wirklichkeit sehr schnell.

So ist das wohl. Es sei denn, die Europaer besinnen sich und sorgen fuer millionenfache Auswanderung der Mulsime, fort aus Europa, zurueck in die Umma.

Man koenne den Teufel nur mit dem Beelzebub austreiben, danach klingt das hier:

Einzig eine spirituelle Macht wie das Christentum oder das Judentum wäre seiner Meinung nach imstande, mit einer anderen spirituellen Macht wie dem Islam zu kämpfen.

Interessanter Gedanke, der mir persoenlich zuwider ist. Ohne Hokuspokus in Form einer sinnstiftenden Religion geht es nicht, die Vernunft, die Heimatliebe, der Egoismus, den eigenen Lebensstil zu erhalten, der Wille, das Eigene zu verteidigen, all das reicht nicht aus?

“ Deus vult“ (Gott will es) auf den Lippen eine Reconquista ausrufen, und alles nichtassimilierte Fremde abschlachten, oder wie hat Houellebecq sich das gedacht?

Ein Mittelweg zwischen religioeser Raserei und dekandenter Schwaeche (tolerantem Selbstmord) waer doch ganz sinnvoll, oder etwa nicht?

Alles nur Show bei Houllebecq? Provokation?

Klonovsky schreibt in der jF:

„Was damals an Inhalten von den Linken noch übriggeblieben war, war die Ablehnung des Rassismus oder, genauer gesagt, ein gegen die Weißen gerichteter Rassismus“, heißt es im Roman „Die Möglichkeit einer Insel“ (2005).

„Ich bin Rassist“, spricht eine Figur in „Plattform“ (2001). „Ich bin Rassist geworden. (…) Eine der ersten Folgen des Reisens.“

Ein Provokateur ist er, und Provocateure werden dringend gebraucht.

Advertisements