Das ist eine interessante These vom linken Geostrategen Daniele Ganser:

Die USA wollen Europa von Russland abschneiden, wirtschaftlich und politisch. Unter anderem vom russischen Gas.

Dazu soll eine Pipeline dienen, die auf dieser Karte eingezeichnet ist:

Der neue eiserne Vorhang zwischen Europa und Russland, den auch Stratfor beschrieb, die Fortsetzung des obersten Zieles der USA seit mehr als 100 Jahren, für das man 2 Weltkriege und einen Kalten Krieg geführt habe: Ein Zusammengehen Deutschlands und Russlands zu verhindern.

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Wenn das so hinkommt, dann ist auch klar, warum die Polen, die Pinscher Washingtons, soviel Wind machen gegen eine Erweiterung der bestehenden North Stream-Pipeline zwischen Russland und Deutschland, und warum Bundeskanzler Schröder durch die bequemere Vasallin Merkel ersetzt wurde. Der war zu Russland-affin? Wollte mehr Souveränität für die BRD?

Ebenfalls sieht man sehr schön, wie der neue US-Pinscher Ukraine gegen South Stream agiert:

Nebenbei bemerkt geht es aber vor Allem um Geopolitik, um den Russischen Militärstützpunkt in Syrien, da wichtet Ganser imo etwas sehr einseitig zugunsten der Pipelines.

ganser-mistMir persönlich geht das WK 2-Geseier nur noch auf die Ketten. Dummes linkes Gelaber. Für einen Historiker geradezu peinlich.

Mit seinem neuen türkischen Freund Erdolf dürfte sich Putin auch einigen können, was den Iranern deutlich schwerer fallen dürfte.

Noch. Zur Zeit ändern sich Dinge rasend schnell, wir leben in spannenden Zeiten.

Deutschland braucht Russland, als Partner und als Freund, so wie es auch die USA braucht. Aber nicht als Besatzer, das muss endlich aufhören.

Merkel muss da Flagge bekennen, wird das jedoch nicht tun, so ist zu befürchten:

Gazprom muss Nord-Stream-2-Gaspipeline womöglich allein bauen 12. August 2016, 16:47derstandard.at/2000042790130/Gazprom-muss-Nord-Stream-2-Gaspipeline-womoeglich-allein-bauen

Warnung vor Abhängigkeit von Russland

Doch auch aus konservativen Kreisen im Westen gab es Gegenwind für das Vorhaben. Im April sprach sich etwa der Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber, gegen das Projekt aus. In einem Brief an EU-Energiekommissar Miguel Arias Canete und den deutschen Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) nannte der CSU-Politiker den Bau „unvereinbar“ mit dem Ziel der Diversifizierung der Energielieferungen in die EU. „Im Gegenteil würde es zu einem erheblichen Anstieg der EU-Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen führen“, warnt Weber in seinem Brief.

Die deutsche Kanzlerin Merkel bezeichnete das Projekt dagegen im Juni erneut als wirtschaftliches und nicht politisches Projekt. Es seien nicht nur deutsche Firmen, sondern auch die österreichische OMV und der britisch-niederländische Ölkonzern Shell beteiligt, erinnerte sie. Sie könne die Fragen Polens und anderer osteuropäischer Staaten verstehen, sagte sie, aber sie überlasse die Prüfung der EU-Kommission.

Die US-Vasallen sitzen auch im Europaparlament, als CSU-Abgeordnete getarnt? Interessant.

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