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Es ist noch lange nicht gut genug, das Gedoens mit Flintenuschis Terror-Combo rund um Franco Albrecht:

Derzeit ermittelt die Bundesanwaltschaft, ob der Diebstahl von zwei G36-Gewehren, einer P8- und einer Signal-Pistole aus einem „Fuchs“-Panzer im Februar mit dem Fall des terrorverdächtigen Oberleutnants Franco A. in Verbindung steht. Der Panzer war auf dem Truppenübungsplatz Munster aufgebrochen worden.

Da damals in Munster ein mutmaßlich rechtsextremer Soldat eingesetzt war, der sowohl Franco A. als auch den ebenfalls festgenommenen Soldaten Maximilian T. kannte, prüfen die Ermittler laut „Spiegel“ einen Zusammenhang. Franco A. hatte über Monate Munition aus Bundeswehrbeständen entwendet.

Der Ende April festgenommene Franco A. steht im Verdacht, gemeinsam mit Komplizen einen rechtsradikal motivierten Anschlag geplant zu haben. Er hatte monatelang ein Doppelleben geführt und sich als syrischer Flüchtling ausgegeben. Mit der fiktiven Identität wollte A. offenbar nach einem Anschlag den Verdacht auf Flüchtlinge lenken.

Franco „Gladio“ Albrecht? Waere der Terrorplot nicht derart bescheuert, man koennte vermuten, die NATO-Geheimarmeen des Daniele Ganser steckten dahinter. Waffenklau am Arbeitsplatz, statt Erddepots, und Waffenversteck in einer Toilettendecke im Wiener Flughafen statt konspirativer Wohnungen…

Den anderen Bericht gibt es im enamag:

Samstag, 20.05.2017
Die Bundesanwaltschaft ermittelt nach SPIEGEL-Informationen mit Hochdruck, ob ein Waffendiebstahl bei der Bundeswehr mit der rechtsextremen Zelle rund um den festgenommenen Oberleutnant Franco A. im Zusammenhang steht. Am 13. Februar diesen Jahres waren auf dem Truppenübungsplatz Munster zwei G36-Gewehre, eine P8- und eine Signal-Pistole aus einem „Fuchs“-Transportpanzer gestohlen worden.

Der „Fuchs“ einer Einheit aus Minden war auf dem Truppenübungsplatz nachts aufgebrochen worden. Laut den Ermittlern kann nur ein Soldat mit Insiderkenntnissen den Diebstahl begangen haben. Offenbar befanden sich in der Nacht in nur einem von insgesamt sieben Panzern Waffen, genau dieser wurde dann aufgebrochen. Die Täter wurden bisher nicht ermittelt.

Da zur gleichen Zeit in Munster ein mutmaßlich rechtsextremer Soldat eingesetzt war, der sowohl Franco A. als auch den ebenfalls festgenommenen Soldaten Maximilian T. kannte, prüfen die Ermittler eine Verbindung. Bisher allerdings fand man keine konkreten Hinweise, ob die Gruppe rund um A. hinter dem Waffendiebstahl steckt.

Franco A. hatte über Monate rund tausend Schuss Munition aus Bundeswehrbeständen entwendet und bei einem ebenfalls festgenommenen Komplizen gehortet. Seit dem Fund der Munition prüfen die Fahnder jeden Waffendiebstahl bei der Bundeswehr, da sie annehmen müssen, dass sich die Gruppe rund um Franco A. bei der Truppe Waffen beschaffen wollte.

Bei der Bundeswehr sind nach SPIEGEL-Informationen in den vergangenen Jahren noch mehr Kriegswaffen verschwunden. Laut einer internen Aufstellung des Wehrressorts fehlten nach Schießübungen der Truppe im Jahr 2015 drei G36-Sturmgewehre, zwei G3- Gewehre und eine P8-Pistole. Im Jahr darauf wurden zwei G36, eine P8 und drei Signalpistolen als verschwunden gemeldet.

Aber das Ding mit der Registrierung als syrischer Christenfluechtling ohne Arabisch-Kenntnisse, das ist ein Witz, das kann einfach nicht sein, das ist kein Terrorplot von Profis.

Das ist mehr Oldschool Society, ein peinlicher Witz. Kein Anschlagsversuch, dafuer ne Facebook Fanpage, und trotzdem zu langen Haftstrafen verurteilt, 2 weitere „Rechtsterroristen“ sollen ebenfalls noch angeklagt werden:

Mehrjährige Haftstrafen

Die Rädelsführer der OSS waren im März vom Oberlandesgericht München zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Vier führende Mitglieder der OSS müssen für drei bis fünf Jahre hinter Gittern. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die beiden jetzt angeklagten mutmaßlichen Rechtsterroristen sollen laut Bundesanwaltschaft „führende Positionen in der Führungsebene der Gruppierung“ übernommen haben. Der 29-jährige Marcel L. aus Wilhelmsburg in Vorpommern soll „Ansprechpartner“ für die Mitglieder gewesen sein und als „Vertrauensperson für die Streitschlichtung innerhalb der Vereinigung“ fungiert haben. Fotos zeigen ihn auf einem Treffen der Gruppe in Sachsen.

Der jetzt ebenfalls angeklagte 41-jährige Daniel A. soll in der Gruppe als „Vollstrecker“ tätig gewesen sein und „sorgte sowohl für die Umsetzung gruppeninterner Sanktionen als auch die Eintreibung ausstehender Mitgliederbeiträge“, wie der Generalbundesanwalt mitteilte. Die Anklage wurde vor dem Oberlandesgericht Dresden erhoben.

Das liest sich total beknackt, oder etwa nicht?

Die beiden jetzt angeklagten mutmaßlichen Rechtsterroristen sollen laut Bundesanwaltschaft „führende Positionen in der Führungsebene der Gruppierung“ übernommen haben.

Ey, Leute, diese Facebook-Terrorspinner haben nie einen Anschlag versucht!

Ist das der Bundesanwaltschaft nicht gar zu peinlich? 2 Prozesse wegen solch einem Scheiss? Nichts Besseres zu tun?

Obwohl, nichts ist der BRD-Justiz zu peinlich… siehe:

Veröffentlicht am 17.05.2017

Am 02.05.2017 ist das Strafverfahren gegen 26 Angeklagte wegen des Vorwurfes der Bildung einer kriminellen Vereinigung vor dem LG Koblenz ausgesetzt worden. Hierzu ein Kommentar von RA Dr. Björn Clemens

5 Jahre Prozess, und dann alles auf NULL zurueck?

Gibt es Franco A. ueberhaupt?

Herrliches Ding:

Franco A. soll aus Offenbach stammen und mehrfacher hessischer Rudermeister sein. In der Schülerzeitung der Offenbacher Schillerschule ist auf einem Foto ein Franco Albrecht zu sehen. Nur ist unklar, ob das derselbe Mensch ist, um den es jetzt geht. Denn laut FAZ ist in den Siegerlisten des hessischen Ruderverbandes kein Franco Albrecht aufgeführt. Dort heiße der mehrfache Meister Andreas M., ohne dass die FAZ diesen Widerspruch aufklären konnte.

Seltsam sind noch andere Dinge. Zunächst, dass Staatsanwaltschaft und Ministerium bei einem unbewiesenen, extrem schweren Strafvorwurf den Klarnamen herausgeben. Das ist eine gravierende Verletzung von Persönlichkeitsrechten.

Ferner ist ungewöhnlich, dass plötzlich mehrere Zeitungen das Gutachten über die Magisterarbeit von Franco A. besitzen. Wer hat diese Gutachten gestreut? Auch das klingt nach Eingriff in Persönlichkeitsrechte. Unklar ist zudem, von wem die Sätze stammen, die angeblich das rechtsextreme Gedankengut belegen: Sind sie Originalzitate aus der Magisterarbeit selbst oder lediglich Interpretationen des Gutachters?

Ebenso auffällig: Die Anerkennung als Flüchtling sei nicht durch den zuständigen Sachbearbeiter, sondern durch einen Soldaten erfolgt. Franco A. spricht in der riesigen Nürnberger Behörde vor, und ausgerechnet an diesem Tag trifft er auf einen seiner Kameraden?

Schließlich wirkt befremdlich, dass jemand, der in Wien eine Waffe auf dem Flughafen versteckt, einfach laufen gelassen wird. Entweder haben die Österreicher ein sehr entspanntes Verhältnis zu Waffen auf Flughäfen, oder jemand hat die Hand über Franco A. gehalten.

Ein Freund vermutet, der Fall Franco A. sei ein geplatzter Plan der Dienste. Man habe jemanden in die Kreise der Terroristen aus den französischen Ex-Kolonien einschleusen wollen. Dann ergibt die Registrierung als Flüchtling tatsächlich einen gewissen Sinn. Aber das ist rein spekulativ. Zudem wäre nach dieser Deutung die jetzt laufende Hexenjagd in der Bundeswehr bloße Ablenkung, auf Kosten von Ruf und Truppe. Das möchte man nicht einmal Frau von der Leyen unterstellen.

Dass Franco A. nur ein Deckname sei, das kam zuerst am 28.4.2017 auf, weil er bei BILD Peter B. hiess, und in der BZ ebenfalls, mit * Name geaendert. BILD korrigierte dann in Franco A.

Bei Facebook gibt es noch das hier: Den Link zur Schulzeitung.

Boese… sind Italiener neuerdings Suedlaender?

Alle Details gibt es hier, vom 30.4.2017:

Hatten die von Heise.de:

Sie sehen, man kann den Wahnsinn beliebig weiterspinnen, fast unendlich weit.

Von Todeslisten ist auch schon keine Rede mehr, war das alles nur eine Sau durch das Dorf?

Gesucht: Fantasievolle, aber logisch stringent denkende Menschen, die aus diesem ganzen Mist endlich einen brauchbaren Offiziers-Terrorplot zusammenzimmern.

Der Generalbundesanwalt laesst sicher eine ordentliche Belohnung springen. Aber bitte besser diesmal als beim NSU.

Traut Euch 🙂

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