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Teil 3 hier.

Nicht überraschend: Bei Regine Igel ist nicht nur die RAF eine gelenkte Terrororganisation der Stasi, sondern auch der Rechtsterrorist Odfried Hepp und die Hepp-Kexel-Bande sind Stasi-gelenkt.

Beim Oktoberfestattentat fusst Igels Buch auf dem Bloedsinn von von Heymann und Ganser, wie wir noch sehen werden. Da ist sie quasi ein Opfer linker Desinfo geworden wie so viele Andere auch.

Sie selber hat die Stasiakten von Hepp nur sehr unvollstaendig einsehen duerfen, und verrennt sich dann in wilde Spekulationen:

Nein, Hepp war nicht Mitglied der WSG Hoffmann.

Bullshit. Hepp war seit Sommer 1980 bei der WSG Ausland, er war nachweislich nicht in Deutschland, wie will er denn da die Oktoberfestbombe gezuendet haben?

Das kommt dabei heraus, wenn man bei der Antifa abschreibt… Quatsch.

Im Sommer 1 980 setzte er sich mit einer kleinen Gruppe aus der Wehrsportgruppe Hoffmann fr einen langeren Aufenthalt in den Nahen Osten ab…

copy & paste…

Wie will er denn dann im September die Wiesnbombe gelegt haben? Er war nicht in Europa!

Hallo, klopf klopf, jemand daheim?

Und falsch ist auch, dass Hepp sich mit einer WSG Hoffmann-Kleingruppe absetzte. Die Namen sind doch bekannt, und die Herkunft auch… das waren Hepps Leute, 4 Kameraden, einer wurde umgebracht im Libanon. Tim Bergmann. Weil er rauchte, trotz Verbot, wiederholt, so in etwa geht die Erzaehlung von Hoffmann und Hepp 30 Jahre spaeter dazu. Irgendwie war er an einen Baum gefesselt, es gab Alarm, und dann war er irgendwie weg.

Kann man alles nachlesen.

Die Igel scheint hoffnungslos verwirrt zu sein.

Hoffmanns diktatorische Herrschaf war auch Hepp zu brutal. Am 2 1 . September 1 980 nahm Hepp Kontakt mit dem BKA und der BRD-Botschaf in Beirut auf und packte iiber die zugespitzte Situation mit dem Chef der Wehrsportgruppe aus. Kaum in Frankfurt angekommen, wurde er festgenommen und zu 16 Monaten Haf verurteilt.

Reginchen, wie will er denn dann 5 Tage spaeter in Muenchen die Bombe gelegt haben, am 26.9.1980?

Das ist Bullshit. Basta. Selbstverarsche mit Widerlegung. Tragisch.

Hepp und Kexel machten also -laut Igel- ab 1982 stasi-induzierten Linksterror: Der V-Mann, den Igel nicht zu kennen scheint, war der Fraas. Der bei Hoffmann daheim Sprengstoff anschleppte.

VSBD, das ist der Busse.

Kexel war wohl eher Sozialist als Neonazi. Da steigt so richtig niemand durch. Material dazu gibt es hier:

Da gibt es auch einige Videos, die man sich vielleicht mal anschauen sollte.

wir haben aus dem Interview, das er mit dem Gründungsmitglied der Hepp-Kexel-Gruppe Helge Blasche geführt hat, eine kleine Video-Reihe gemacht.

Die Video-Reihe gibt nicht nur unbekannte Einblicke in das Innere der als „rechtsterroristisch“ eingeordneten Terrorgruppe (die nie also solche gerichtlich festgestellt worden ist) sondern eröffnet – wie könnte es anders sein – auch den Blick darauf, dass die WSG keinesfalls als „Vorläuferorganisation“ von Hepp-Kexel anzusehen ist und Rainer Fromm wieder einmal Blödsinn in seiner Dissertation stehen hat („Der Käs’ stinkt die ganze Straße runter…“)

Also steckte doch die Stasi dahinter? Wie denn nun?

Die Verwirrung ist endlos.

Hoffmann, Blasche und der Oktoberfest-Blogautor gehen davon aus, dass es Fraas war, der V-Mann, der die Hepp-Kexel-Gruppe hochgehen liess. Igel schreibt bei Hepp ab, und kommt zu einem ganz anderen Ergebnis, einem Stasi-konformen:

Riethmueller hatte dazu vor Jahren im Blog NSU Leaks geschrieben:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/05/03/destabilisierung-durch-terror-teil-1/

Die Hepp/Kexel Gruppe ist ein Musterbeispiel für die Versuche der Geheimdienste aus Ost- und West die Kontrolle über den Terror zu erlangen.

Der Fall Werner Kley macht deutlich um was es ging. Es ging um die Destabilisierung des politischen Gegners.Zu diesem Zweck musste der IM (DDR) oder der V- Mann (BRD) einen maßgeblich Einfluss in „seiner“ Terrorgruppe erreichen. Aus reinen Beobachtern wurden Agent Provokateure und teilweise sogar Haupttäter.

[Hans-Peter Fraas war ebenfalls in der Hepp/Kexel-Gruppe, und er ist der junge Mann, der im September 1980 bei Karl-Heinz Hoffmann daheim aufkreuzte, um ihm -im zeitlichen Zusammenhang des Oktoberfestanschlages- ein wenig Sprengstoff zu bringen. In wessen Auftrag tat Fraas das ?

(Aus dem Urteil des Landgerichtes Nürnberg in der Sache Hoffmann, 1986)

http://oktoberfest.arbeitskreis-n.su/es-ist-alles-so-kompliziert-der-sprengstoff-i/

Es ist wirklich total verwirrend.

Gab es „geistig autonome Terroristen“, die sich von Geheimdiensten helfen liessen, was Ausbildung, Waffen und Sprengstoff anging?

Oder wurden Radikale rechts wie links zu Terrorgruppen geformt, in die Spur gesetzt?  Starthilfe schon, aber dann liefen sie von alleine?

Wie aktiv und wie andauernd war die geheimdienstliche Lenkung/ Ertuechtigung terroristischer Gruppen?

Ende Teil 4.

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