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In Jena wird eine Studentin vergewaltigt, und vielleicht hat sie “das ja verdient“.

Junge Studentin? zu 87% Linksgrüne Gutmenschin, somit mir egal.

Im Ernst, ich würde bei sowas immer erst fragen, was im Herbst gewählt wurde. Anhand der Antwort würde ich dann entscheiden, ob ich Mitleid habe.

Dieser Riss geht tief. Da gibt es nichts mehr zu kitten.

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Gutmenschland ist abgebrannt

Sehr guter Text:

Wenn das kleine, brave, schlaue Mädchen mit den Zöpfchen aus der fleißigen Familie abgeschoben wird, und alle ahnen, dass es ihr gar nicht gut gehen wird, da, wo sie herkommt und hingebracht wird, dann können Lehrer sich damit schwer tun, den übrigen Kindern zu erklären, warum der Staat tut, was er tut – und warum dieses Handeln nicht »böse« ist.

Abgeschoben wird, wer sich abschieben lässt. »Bei manchen Menschen ist nicht mit Widerstand oder Untertauchen zu rechnen. Die warten mit gepackten Koffern«, lasen wir am 3.5.2018 auf faz.net. Dort erfahren wir auch, dass Abschiebungen abgebrochen werden, wenn sich einer »zu sehr wehrt« – der optionale Rechtsstaat. Es braucht eine gewisse Stufe von Integriertsein, um sich »freiwillig« abschieben zu lassen – also um überhaupt abgeschoben zu werden. Das deutsche Asylsystem funktioniert wie ein Filter, der exakt das Gegenteil dessen herausfiltert, was er herausfiltern soll.

Endet mit:

Noch immer denken zu viele Bürger, dass es zwischen Rechtsstaat und Barbarei eine rosafarbene Zauberzone gäbe, das magische Gutmenschland, wo man sich beständig ins eigene Fleisch schneidet und doch nicht blutet. Diese magische Feenwelt existiert nicht.

Merkel und ihre Zuarbeiter zwingen Deutschland in die Entscheidung: Rechtsstaat oder Barbarei – ein Drittes gibt es nicht. Die Lehre von Ellwangen: Gutmenschland ist abgebrannt.

Ein Menetekel, zweifellos. Aber man ahnt, dass sich nichts ändern wird, man weiss, dass es noch viel schlimmer werden wird…

Fake News, meint Alice Weidel:

Jubelmeldungen über angeblichen Kriminalitätsrückgang sind „Fake News“

Wenn nach neuesten Studien nur noch jeder siebzigste Ladendiebstahl überhaupt angezeigt wird, wenn man Serientäter trotz Dutzender Eigentumsdelikte immer wieder laufen lässt, wenn Bürger resigniert gar nicht mehr zur Polizei gehen oder ihnen von einer Anzeige abgeraten wird, weil dabei sowieso nichts herauskommt, dann sind Aussagen wie ‚Rückgang aller Straftaten um zehn Prozent‘ nicht viel wert.

Es wird Gewaltopfern abgeraten Anzeige gegen Gang-Mitglieder zu erstatten, weil die Taeter sonst die Adresse der Opfer via Akteneinsicht bekämen.

Angeblich sind das keine Einzelfälle.

In Freiburg, da wurde gewählt. Der OB. In der Maria Ladenburger Stadt. Lohnt sich ganz genau zu lesen:

Kaum ein Wort zu der dramatischen Sicherheitslage in der Stadt an der Dreisam, in der sich Staatsversagen und seine Folgen studieren lassen. Der aufsehenerregende Mord an der Studentin Maria L. durch einen »Nochnichtsolangehierseienden« hat für eine einschneidende Veränderung im einst behaglichen südlichen Lebensgefühl gesorgt. Drogenhandel, Schlägereien, Vergewaltigungen – auch versuchte – sind an der Tagesordnung. Mit dem Fahrrad wagen sich im Dunklen kaum mehr Freiburger am Radweg parallel zur Dreisam entlang. Dort wurde Maria L. umgebracht.

Eingeführt wurden »Frauentaxis«, die Frauen sicher von der Kneipe nach Hause fahren. Früher radelte man unbehelligt durch die schöne Altstadt. Sogar Männer meiden nächtliche Strecken mit dem Fahrrad.

Wer heute in Freiburg nachts nach Hause geht, versucht es in einer Gruppe. Schlägereien, Raubüberfälle und Messerattacken mit schwerverletzten Opfern: Die grüne Badische Zeitung pflegt dabei das Neusprech. Es sind fast immer »Männergruppen«, die Frauen belästigen.

Der Markt für Marihuana ist fest in der Hand von Gambiern, die Drogen auch Schülern anbieten. Heerscharen von »Flüchtlingshelfern« versuchen den »Normalfreiburgern« zu erklären, warum Afrikaner krimineller seien und zum Beispiel mehr stehlen müssten: »Die haben doch viel weniger als wir.« Diese meist Frauen edlen Gemüts träumen davon, dass der »Flüchtling« ihr zur Hand geht, Deutsch lernt und Bäcker, Gartenbauer oder gar Elektriker werden will. Die meisten tun ihnen aber diesen Gefallen nicht.

Dennoch spielt das Thema »Sicherheit« kaum eine große Rolle in der Öffentlichkeit. Dann bleibt der grüne Normalo-Freiburger eben zu Hause und rühmt sich seines »Welcome-to-all«-Gefühls. Wichtig für ihn ist, keinen Raum für »Rechts« zu geben.
Es wird Jahrzehnte benötigen, den Verfall rückgängig zu machen, wenn es denn je gelingt.

Deprimierend. Auch die Kommentare lesen…

Oha… Entschuldigen Sie, aber wie hat denn der Mord „für eine einschneidende Veränderung im einst behaglichen südlichen Lebensgefühl gesorgt“, wenn wieder eine rot-grüne SPD-Figur (oder jemand, der diesen sehr nahe steht) gewählt wird? Hallo Logik, wo bist Du? Nichts weiter als das achtkantige Hinausfliegen sämtlicher rot-grün-linker Kandidaten wäre erst die richtige, notwendige und hinreichende Konsequenz. Davon sind wir im beschaulichen Freiburg aber allem Anschein nach noch meilenweit entfernt.

Da gab es drei linksgrüne Kandidaten, von denen keiner jemals in der freien Wirtschaft gearbeitet hat?

Der Riss geht wirklich tief…

Und die Studentin aus Jena?

Weil kein Asylbewerberheim brannte: Thüringer Regierung will Anschläge nicht verurteilen

Und ja, das hat viel mehr miteinander zu tun als man anfangs meint. Der Staat erodiert immer schneller.

Gutmenschland ist abgebrannt.

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