Hatten wir neulich, ein sehr sehr wichtiger Blogbeitrag:

http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/2018/06/24/die-wahrheit-ist-dass-wir-die-fluchtursachen-gar-nicht-bekaempfen-koennen/

Am Ende der Kolonialzeit ging es Afrika viel besser als heutzutage, und das hat einen Grund: Korruption.

Sagt auch Rupert Neudeck:

Neudeck: Ich denke wir müssen eines sehen. Die Entwicklungspolitik hat eine ganz große Rechtfertigungskrise, denn wir wissen mittlerweile und keiner kann das mehr verschweigen vor der Bevölkerung der Bundesrepublik, dass die Entwicklungshilfe für Afrika nach 40 Jahren, nach Milliarden von Mitteln, die dort reingeflossen sind, nicht gelungen ist. Das heißt es hat keinen Erfolg gebracht und das heißt es muss jetzt etwas anderes geschehen.

Und das Schönste kommt jetzt: Das Interview ist 11 Jahre alt.

Auch Neudecks Pläne nach 40 Jahren Versagen haben -wer hätte das je gedacht- wieder versagt.

Man müsse die weniger korrupten Regierungen bevorzugen, der Rest muss hinten runter fallen, oh wie böse, und das 2007!

Die Antwort: Wir müssen diskriminieren, unbedingt.

(Kreuziget ihn 😉  )

Neudeck: Das ist nicht nur zu rechtfertigen; das ist die einzige Lösung, mit der wir die große Rechtfertigungskrise der Entwicklungshilfe, der Mittel noch leisten können. Denn wenn das jetzt nicht geschieht, wenn wir den Wählerinnen und Wählern nicht einen Erfolg vorzeigen können, die auch die Zahler sind für diese Entwicklungshilfe, dann werden wir demnächst diese ganzen Mittel gestrichen bekommen, denn wir sind nicht Schuld an dem Elend Afrikas. Das sind zunächst einmal die Regierungen und wir müssen diese Regierungen wirklich am Portepee packen, damit sie endlich damit anfangen, für ihre Bevölkerungen das zu leisten, wozu Regierungen verpflichtet sind.

Welch eine grandiose Einsicht, damals schon, und was für ein Brimborium, heute noch, was für Selbsbeschuldigungen der „Erben der Kolonialherren“ etc. pp.

Afrika muss sich selbst helfen, also die Korruption beenden, und die Bevölkerungsexplosion stoppen.

Wir müssen aufhören, uns schuldig zu fühlen, und statt dessen die Festung Europa bauen.

Die Shitholes sollen sich selber helfen, wir liefern Kondome und sterilisieren auf Wunsch die Leute.

Ende und aus.

Denn:

„Wir sind nicht Schuld an dem Elend Afrikas“

.

Na bravo, die EU-Shitholes leben auf unsere Kosten?

Beachtlich, wenn ein Staatssekretär des Bundesinnenministeriums eine anwachsende Zuwanderung über die alternative Mittelmeerroute nach Spanien mit größter Besorgnis kommentiert, dahingehend, dass viele der nach Spanien kommenden Migranten (ja, man spricht nicht mehr von „Flüchtlingen“, selbst dann nicht, wenn sie über das Meer „gerettet“ werden) höchstwahrscheinlich nur ein Ziel haben: Deutschland.

Das sind keine Asylsuchenden, das sind Asyltouristen:

Laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) würden die meisten, die in Spanien ankommen, aus afrikanischen Krisenländern südlich der Sahara sowie aus Marokko, Mali und Mauretanien stammen, berichtet Tagesschau online.

Totalversagen einer schrottreifen EU. Sie wird schneller fallen als erwartet.

 

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