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Eigentlich war es klar, was da passiert war, und sowohl in der NZZ als auch in der FAZ konnte man am Tag nach dem Einsturz bereits lesen, was die wahrscheinlichste Einsturzursache  war.

Rost an den einbetonierten Tragseilen:

Wenn zum Beispiel der Einsturz durch den Riss eines Tragseils hervorgerufen wurde, wäre die Überwachung unmöglich gewesen und es wäre unvermutet und ohne Vorwarnung zum Einsturz gekommen. Für mich ist die Möglichkeit eines gerissenen Tragseils der Grund mit der höchsten Wahrscheinlichkeit, aber es bleibt eine These.

Brachte diese Art der Konstruktion besondere Risiken und Probleme mit sich? Kann man das heute besser machen?

Diese Konstruktion verwendete Tragseile, die im Voraus zusammengepresst worden waren, nach einem Patent des Brückenarchitekten Riccardo Morandi. Das System wurde nur für wenige Brücken von Morandi benutzt und dann nie wieder. Heute kann man das viel besser machen. Schon vor 51 Jahren ging es viel besser – Fritz Leonhardt aus München war ein Pionier in dieser Technik. Diese Art des Brückenbaus war zum Scheitern verurteilt, man baute nur drei davon, und das will etwas heißen.

Eine mangelhafte Konstruktion, eben weil durch das Einbetonieren die Überwachung derart eingeschränkt nur möglich war. So ähnlich sagte das auch der ETH-Brückenexperte in der NZZ am selben Tag.

Es handelt sich um eine Schrägseilbrücke. Bei diesem Brückentyp wird die Fahrbahn von schrägen Seilen getragen, die in senkrechten Stützen oberhalb der Fahrbahn, den sogenannten Pylonen, verankert sind. Das Besondere an der Ponte Morandi in Genua ist, dass pro Pylon auf jeder Seite nur zwei Schrägseile abgehen. Zudem sind die Stahlseile praktisch auf der gesamten Länge von Beton umhüllt. Sie sehen daher nicht wie Stahlseile aus, sondern wie Betonstäbe. Dieses Einbetonieren hat man vorher eigentlich nicht gemacht. Und auch nachher ist man wieder davon abgekommen.

Die Alternativen Sensationsgeilen (deren Geschäftsmodell ist das Umdeuten und Aufblasen) machten daraus prompt einen Terroranschlag.

38 Tote bei Brückeneinsturz in Genua: Geheimdienst-Terror? Wolfgang Eggert im Gespräch

dosenfleisch vom Feinsten ;)

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/38/dosenfleisch-mehr-truther-diskreditieren-selbst?page=35#ixzz5OyovfEIK

Eggert, na klar.

Compact, geradezu unvermeidlich:

#Genua: Bombenanschlag auf die Todesbrücke?

www.compact-online.de/genua-bombenanschlag-auf-die-todesbruecke/

Ich habe keine Meinung dazu.   ::)

Schaut euch diesen Schrott an:

(rechts war die Betonummantelung der Tragseile entfernt worden, wohl wegen Korrosion!!!!)

War klar, dass Terror-Wisnewski da nicht fehlen durfte:

es ist sein Geschäftsmodell, er legte nach: https://youtu.be/qmWzRivxK-o

War Richard Gutjahr dieses Mal gar nicht vor Ort?

Endloses Terrorgequake, kein Wunder dass uns die Normalos nicht für voll nehmen…

Etwas seriöser wurde es dann, als Benetton ins Spiel kam. Mafia von ganz oben, sozusagen. Die 1% gegen die 99% sozusagen…

Ganz lesen macht Sinn. Auszug:

Der Bankautomat der Benettons

Allerdings wird der Gewinn nicht in den Erhalt oder die Modernisierung der Autobahnen gesteckt, sondern darin, den Flughafen von Nizza, Anteile am größten Betreiber des spanischen Autobahnnetzes und an der Gesellschaft zu kaufen, die den Eurotunnel betreibt: Die Autobahnen sind zum Bankautomaten der Benettons geworden.

Dies alles dank bizarrer Klauseln, die in Verträgen enthalten sind, die in den 1990er Jahren mit den Benettons geschlossen wurden, und beispielsweise bei Baustrukturen, die vor 1967 gebaut wurden, nicht vorsehen, dass der Betreiber einen Plan über die Erhaltungsmaßnahmen vorlegt. Diese Klausel trifft auf die Brücke von Genua zu. Und nicht nur das: Wenn das Autobahnteilstück kontrolliert wird, sind das Ingenieure, die vom Unternehmen selbst benannt und bezahlt werden – keine neutralen Sachverständigen. Der genaue Inhalt der Verträge zwischen den Benettons und dem italienischen Staat ist übrigens  geheim.

Die Gutmenschen als Kontrollpfuscher, und die mediale Rücksichtnahme auf die armen Milliardäre?

Sieht so aus, denn auch Tichys Einblick schreibt Tacheles:

Oha. Reski meinte schon, die deutschen MSM hielten sich doch sehr zurück, und TE haut in dieselbe Kerbe.

Haben die alternativen Terrorschreier gar den eigentlichen Skandal geschickt verdeckt? Den der Bereicherung der Superreichen, konkret der „united colours of benetton“?

Das wär‘ ja ein Ding…

Rein technisch, die Fakten, wie lauten sie?

Ziemlich sicher scheint zu sein, dass die Spannseile der Brücke stark vom Rost befallen waren. 10-20 % des Querschnittes seien verrostet, habe eine Untersuchung ergeben.

Die wurde am 1. Februar von sieben Ingenieuren einer technischen Kommission diskutiert. Wie das italienische Magazin L’Espresso exklusiv berichtet, seien fünf Ingenieure vom italienischen Staat, zwei vom Autobahnbetreiber Autostrade per l’Italia gekommen. Das Ministerium und der Autobahnbetreiber wussten über den kritischen Zustand der Stahlseile also Bescheid, unternahmen jedoch – nichts.

Wie am 1. Tag von Experten vermutet: Schlecht bis kaum kontrollierbar, diese einbetonierten Stahlseile… Konstruktionsmangel, Rost kaum erkennbar.

Vor 27 Jahren seien die Tragseile einer der drei (Einzel)Brücken von Genua ausgetauscht worden, so konnte man lesen. Besser wäre sicher der Ersatzneubau mit offen sichtbaren, und nicht nur 4 Tragseilen gewesen, wie es üblich ist.

Zähle die Tragseile:

DAS ist üblich. Viele Tragseile. Wenn eines reisst… passiert nichts.

Einbetoniert? Never ever.

Was also jetzt tun?

Da eh alles evakuiert ist… den Rest des Schrottes abreissen.

Quelle: n-tv

Es wird wohl so kommen, dass komplett neu gebaut wird.

Alle 3 Einzelbrücken. Von wegen Vertrauen der Nutzer und der Anwohner.

Ganz ohne Terror-Gequake der üblichen Verdächtigen wird aber auch das nächste Unglück nicht abgehen.

Die Verblödung der alternativ Hirngewaschenen bringt bekanntlich Geld…

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